Nachtrag zum Gründonnerstag, Kartoffelpuffer mit Blattspinat und Ei. Den Spinat mit Knoblauch und Zwiebeln anschwitzen, Feta-Käse in Würfeln dazu und so fünf Minuten immer wieder durchschwenken. Die Puffel sind aus geriebenen Kartoffeln, Ei und ein bisschen Kartoffelstärke. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und Muskat. Das Ei ist einfaches Rührei mit Currypulver. Ein tolles Essen.
Girschbällchen mit Buttersoße. Eigentlich sollte es zum Gründonnerstag Spinat mit Kartoffeln und Ei geben, also traditionell. Nur doof, wenn man beim Einkaufen den Spinat vergessen hat. Da bietet aber der Garten ein feines Unkraut, Namens Giersch. Also ewig in die Hocke und Stunden Blätter gepflückt. Zwischendurch mal das elektronische Kochbuch im Thermokocher gewälzt und da fand sich was von Spinatbällchen. Klang gut. Da der Giersch nicht ausreichte, sämtliche Petersilie im Kräuterbeet geerntet, noch eine Hand voll getrockneten Bärlauch dazu und zu gehackten und angebratenen Zwiebeln und Knoblauch geben. Anschwitzen und kleinhacken, aus alten Brötchen Semmelbrösel dazu und zu einer Masse mit Eiern, Mehl, Salz, Pfeffer und Muskat verkneten, 20 Minuten ziehen lassen und dann aus der Masse Bällchen formen und 20 Minuten bei 120 Grad dampfgaren. Ich habe dazu heißluftfrittierete Kartoffelstücke und Rührei gereicht. Die Buttersoße ist einfach nur zerlassene Butter. Lecker war’s! Das Ganze funktioniert auch ohne den Thermokocher, der hilft aber bei Temperatur und Zeitwahl dann doch ganz gut.
Gründonnerstagsburger. Traditionell gibt es am Gründonnerstag Spinat, Kartoffeln und Ei. Traditionen sollte man pflegen. Und so gab es Kartoffeln, Spinat und Ei. Von mir in eine andere Form gebracht als man es gewohnt ist und zwar als vegetarischer Burger, bei dem das Bun durch Kartoffelpuffer/Reiberdatschi und das Pettie durch Spinat und Rührei ersetzt wurde. Für die Puffer habe ich 3/4 der Kartoffeln roh gerieben und ein Viertel gekochte Kartoffeln dazugegeben. Mit etwas Mehl, Pfeffer und Salz vermischt und zu platten Talern geformt, in Rapsöl gebraten. Da es keinen frischen Spinat gab, habe ich tiefgekühlten verwendet und ihn mit Zwiebel und Knoblauch in Butter gebraten. Na Rührei kann ja jeder. Das Ergebnis ist eine Hommage an das traditionelle Essen und eine Freude!