Hokkaido vom Grill

Hokkaido vom Grill

Hokkaido-Kürbis vom Grill. Das hat mich so richtig geflasht! Kürbis entkernen, in zwei Zentimeter breite Spalte schneiden, diese mit Olivenöl und etwas Zitronensaft übergießen, pfeffern und salzen und auf einer Grillplatte beidseitig bei ordentlich Hitze grillen, dauert keine 15 Minuten. Als kleinen i-Punkt habe ich Räucherchips mit zum Grillen genommen. Das Ganze mit selbstgemachter Remoulade serviert, überraschend herzhaft, ausgesprochen günstig, extrem lecker und mal was ganz anderes!

Rindersteak mal anders

Rindersteak mal anders

Steak mal anders. Die Idee gab das französische Onglet, auch als Nierenzapfen bekannt. Nur verwendete ich kein Lendenteil vom Zwerchfell, sondern schnöde Rindersteakhüfte, die ich erst in drei Zentimeter dicke Scheiben und dann in drei Zentimeter breite Streifen schnitt. Anschließend wurden die Streifen mit Olivenöl beträufelt und mit Pfeffer und Salz gewürzt und in der Grillpfanne oder auf dem Grill kräftig ringsum gegrillt. Als Sauce dazu wurde ein bisschen Rosé-Wein und Speisestärke vermengt, Speck in Butter ausgelassen und mit Zwiebelwürfeln und Knoblauch gebraten und mit Rinderbrühe aufgegossen. Jetzt kommt die aufgelöste Speisestärke hinzu und kräftig mit Salz und Pfeffer gewürzt und Petersilie dazugegeben. Nun wird das Gemisch um ein Drittel reduziert und dann über die Steakstreifen gegossen. Wahnsinnig zart, extrem geschmackvoll, einfach genial. Dazu gab es heißluftfritierte Kartoffelecken.


Steak mal anders

Hack-Pilzpfanne vom Grill

Hack-Pilzpfanne vom Grill

Hack-Pilzpfanne vom Grill. Rustikal und lecker, ohne viel Aufwand und relativ fix. Öl in eine geschmiedete Pfanne, Zwiebelwürfel rein, Champignons in Scheiben schneiden und auf den Zwiebeln verteilen, Hack darauf verteilen, gewürfelte Paprika darüber, halbherzig vorgekochte Kartoffelstückchen dazu, geviertelte Tomate obendrauf, Pfeffer, Salz, Paprikapulver und etwas Kümmel dazu und ab auf den Grill. Immer wieder alles gut durchmischen und schmecken lassen!

Glasiertes Grillgemüse

Glasiertes Grillgemüse

Glasiertes Gemüse vom Grill. Dazu wird aus zerlaufener Butter, Agaven Dicksaft (geht auch Honig), Pfeffer, Salz, frischen Kräutern, Knoblauch und etwas Saft einer Zitrusfrucht (ich habe Calamondi verwendet) eine Marinade gemacht, in der das vorgegarte Gemüse etwa zwei Stunden mariniert. Danach geht es ab auf den Grill und mit gegrilltem Brot und Kräuterbutter ergibt sich ein Grillerlebnis anderer Art.


Glasiertes Grillgemüse

Clubsteak vom Grill

Clubsteak vom Grill

Roastbeef, genauer gesagt ein Club-Steak vom Grill. Wahnsinnig zartes Fleisch, zu dem frische Kräuter und Knoblauch hervorragend passen. Es darf nicht zu dick geschnitten sein (etwa drei Zentimeter) da es kurz bei maximaler Hitze gegrillt wird und die Kräuter und das Olivenöl nicht verbrennen sollen. Hab das Steak nur kurz mit dem Olivenöl, den frischen Gartenkräutern und Knoblauch, Pfeffer und Salz mariniert. Sensationell!


Club-Steak vom Grill

Rinderbraten aus dem Dutch Oven

Rinderbraten aus dem Dutch Oven mit Scotch und Cola Marinade. Eine Rinderhüfte in einen verschließbaren Behälter geben, mit eine Chili-Paprika-Rub bestreuen, pfeffern, Tabasco, einen doppelten Scotch und ein Glas Cola darüber gießen, mit Zwiebelringen und gehacktem Knoblauch belegen, Deckel drauf und ne Weile Ruhen lassen. Dutch Oven auf die Glut stellen, Speckstreifen hinzufügen und wenn sie anfangen glasig zu werden, das Fleisch drauflegen und ringsum scharf anbraten. Die Zwiebeln, etwas Suppengrün und ein paar Pilze dazugeben und kurz schmoren. Nun die Whisky-Marinade, ein Glas gehackte Tomaten und ein Glas Brühe dazugießen, den Deckel auflegen und darauf noch etwas Holzkohle verteilen. Ab jetzt kann man sich Zeit nehmen, je länger, um so weicher ist das Motto. Ich habe den Dutch Oven zwei Stunden auf dem Grill gehabt. Danach wird das Fleisch aufgeschnitten und mit Beilagen serviert.


Rinderbraten aus dem Dutch Oven mit Whisky-Cola-Marinade

Tomahawksteak vom Rind

Tomahawksteak vom Grill. Sieben Zentimeter dick, 1,2 Kg schwer, was für ein Batzen Fleisch und Knochen! Ich habe mich für die rückwärts Garmethode entschieden, so ein schönes Steak sollte Zeit haben, sollte sich entfalten dürfen und die nötige Aufmerksamkeit bekommen. Steak mit grobem Meersalz bestreut und auf eine Grillplatte für hochkant in den, auf 130 Grad vorgeheizten Grill gestellt. Ganz wichtig dabei, das Messen der Kerntemperatur! Nach 70 Minuten hatte das Teil 53 Grad erreicht. Jetzt den Grill auf maximale Temperatur bringen und das Steak ringsum mit Röstaromen versorgen. Geil! Noch ein paar Minuten ruhen lassen und das Fleisch vom Knochen trennen, in Tranchen aufschneiden. Nochmal kräftig Salz und frisch gemahlenen Pfeffer darüber und genießen! Wer schlau ist, behält den Knochen für sich, das Fleisch daran ist besonders schmackhaft.


Tomahawksteak vom Rind, rückwärts gegart

Kabeljau und Spargel vom Grill

Kabeljau und Spargel vom Grill
Kabeljau und Spargel vom Grill

Spargel und Kabeljau vom Grill. Für den Spargel wird alles, was der Garten an Kräutern hergibt verwendet, selbst Girsch ist dabei. Aber der Reihe nach. Die weißen Spargelstangen schälen und wie die grünen in etwa sechs Zentimeter große Stücke schneiden, Kartoffeln sechsteln und alles in kaltes Salzwasser legen, etwas Zucker dazu und wenn das Wasser kocht, abgießen, Kräuter rein, großzügig einen Klecks Butter dazugeben und den Saft von zwei Calamondin dazugebe, es geht auch etwas Zitrone, klingt aber langweiliger, für zwei Stunden beiseite stellen. Kommen wir zum Kabeljau. Die Stücke in eine verschließbare Schale geben, grobes Salz, frisch gemahlenen Pfeffer, gehackte Petersilie und gehackten Knoblauch darauf verstreuen und mit dem Saft von zwei Calamondi und Olivenöl übergießen und zum Ziehen beiseite stellen. Grillplatten auf den Grill legen und ordentlich mit Öl einstreichen, Deckel zu und Grill auf 250 Grad aufheizen. Jetzt das Gemüse auf die eine Grillplatte geben und bei geschlossenem Deckel grillen. Jetzt den Kabeljau auf die andere Platte legen, Deckel zu und drei Minuten grillen. Spargel und Kartoffeln wenden, den Fisch auch, Deckel zu, Hitze wegnehmen und fünf Minuten dabei weitergrillen und schon kann serviert werden. Leider hab ich die Erdbeeren und ein paar Cocktailtomaten vergessen im Anschluss mit dazu zu reichen. Wird beim nächsten Mal nachgeholt, denn das gibt es auf jeden Fall, das war Hochkultur des Grillens!