
Ullr Julbock von der Wackenbrauerei. Eigentlich dem nordischen Gott des Winters gewidmet, schmeckt dieses rötliche Bier, mit seiner bitterorangenen Note, auch im Hochsommer. Es ist süffig und nahezu rund, darum eine Note 1-

Ullr Julbock von der Wackenbrauerei. Eigentlich dem nordischen Gott des Winters gewidmet, schmeckt dieses rötliche Bier, mit seiner bitterorangenen Note, auch im Hochsommer. Es ist süffig und nahezu rund, darum eine Note 1-

Allgäuer Käsespätzle. Was soll ich sagen, einfach umwerfend gut. Die Spätzle sind selbstgemacht, der Bergkäse stammt zwar aus Tirol, der Bergblütenkäse war aber aus dem Allgäu. Den Käse reiben und in flüssiger Butter und Milch die Hälfte des Käses zerlaufen lassen. Die Spätzle dazugeben und aufkochen, Hitze reduzieren, die gehackte Petersilie unterheben und den restlichen Käse darüber verstreuen. Auch diesen unterheben und immer wieder rühren, bis sich auch dieser Käse auflöst. Sofort in Schüsseln füllen und mit Röstzwiebeln servieren. Anders als in anderen Gegenden wird das Gericht nicht überbacken.

Blomenhof naturtrübes Hell vom Fass. Wir sagen, super gebraut, fruchtig, süffig und eine dezente Bitternote im Abgang, alles stimmig kombiniert, der Aha-Effekt bleibt aber aus, dafür eine Note 1-

Käse-Lauch-„Bolognese“ mit selbstgemachten Spätzle. Ein bisschen Urlaubserinnerung mit eigenen Ideen gekoppelt. Spätzle bekommt man in Tirol und im Allgäu überall, an Italien erinnert gern eine Bolognese, also los! Mischhack anbraten, Porree und Champignons dazu, Salami aus dem Allgäu hinein, Brühe darüber und aufkochen. Der Käse kam aus Tirol, herrlich wie er duftet und intensiv schmeckt, langsam einrühren. Mehrmals die Soße aufkochen und abkühlen lassen. Herrlich! Die Soße über frisch zubereitete Spätzle geben und einfach genießen!

Zillertal Pils Premium Classe. So langsam können die Ösis dem deutschen Bier Paroli bieten. Wer nicht ganz so herbes Pils liebt, ist hier genau richtig, leichte Grapefruit und ein Tick Honig, jedenfalls unser Eindruck. Angenehm süffiges Bier, nicht ganz rund, Note 2

Das Echte Schwaben Bräu Märzen. Da nützt auch kein noch so schöner Ausblick. Beschreibung in einem Wort: „Belanglos“, „Stadionhalbzeitfrustbier“ Note 4

Vilser Bergbräu aus Tirol. Wunderschön trüb im Glas, herrlich bananisch im Antrunk und eine ganz dezente Bitternote im Abgang. Eine bernsteinfarbene Note 2+

Forst aus Südtirol. Schöne Farbe und sehr süffig, da wenig Kohlensäure, leider zu dünn, darum nur eine Note 3.

Leon Beer. Zypern zeigt sich damit nicht gerade von seiner besten Seite. Wenn vier Leute feststellen, es riecht nach leerem Alu-Brauereifass, hilft auch eine sehr schöne Farbe nicht. Schmecken tut es leider genauso, wegkippen muss man es aber nicht, darum Note 4+

Keo Beer. Wir sitzen in Österreich und trinken Bier aus Zypern. Bis hierher hat es dieser Tropfen geschafft und wir können es in Ruhe testen. Machen wir es kurz, riecht wie ein Helles, läuft hervorragend die Kehle herunter, schmeckt dezent nach Honig und nur im Abgang kommt eine kleine Bitternote. Es schreit nach mehr, mehr, mehr. Drei Stimmen, einstimmig eine Note 1-. Übrigens, komisches Flaschenmaß, 630 ml!