Waldhaus Naturtrüb Ohne Filter

Waldhaus Naturtrüb Ohne Filter
Waldhaus Naturtrüb Ohne Filter

Ein Bier aus dem Schwarzwald. Waldhaus Naturtrüb Ohne Filter. Ein Bier, anders als der Schwarzwald, nämlich nicht dunkel, sondern von zitronengelber Farbe und naturtrüb. Und jetzt liegt es am Biertrinker. Ist man ein Kippeshinter-Trinker, hat man davon nichts, es läuft dünn durch den Hals, löscht den Durst und Ende. Nimmt man sich etwas Zeit dafür, merkt man erst, wie ausgesprochen interessant ist. Es ist herbfrisch und kommt im Antrunk mit einer leichten Zitrusnote daher. Diese wechselt über Grapefruit zu Orange. Ich muss es noch mal sagen, zeitlassen und man wird mit einem interessanten Aroma belohnt. Note 2

Peters Kölsch

Peters Kölsch
Peters Kölsch

Kommentar vom Mittester: „Das darf sich einfach nicht Bier nennen.“ Okay, ist es auch nicht, ist n Kölsch! Gelbes, sprudelndes Nichts mit einer nichtssagenden Hopfenandeutung im Abgang. Peters Kölsch kann man als Biertrinker außerhalb Kölns nicht greifen und nicht bewerten, tut mir leid, wir wissen nicht, was man hier geben kann.

Panierter Handkäs mit Musik

Panierter Handkäs mit Musik
Panierter Handkäs mit Musik

Panierter Handkäs mit Musik und gebratenen Bärlauchkartoffelknödelscheiben und angebratenen Roggenbrötchenstreifen.
Den Handkäse panieren und rundum bräunen, frische Zwiebelwürfel und einen Schluck Kräuteressig dazu und schon fertig. Die Knödel einfach in etwa zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden und schön in Butter anbraten.

Kartoffelknödel bayrischer Art

Kartoffelknödel bayrischer Art
Kartoffelknödel bayrischer Art

Kartoffelknödel bayrischer Art. Da ich weder Kartoffeln, noch Speisestärke aus Bayern verwendet habe, „Bayrische Kartoffelknödel halb und halb“ aber geschützt ist, sind es halt meine Kartoffelknödel, die ich noch mit getrocknetem Bärlauch versetzt habe. Für den Teig habe ich die Hälfte der Kartoffeln gekocht und die andere Hälfte roh gerieben. Die rohen, geriebenen Kartoffeln ausquetschen, damit soviel Flüssigkeit wie möglich abgeht. Die gekochten Kartoffeln mit der Gabel zerquetschen und zu den geriebenen Kartoffeln geben, ein Ei dazu, Pfeffer, Salz, Muskatnuss und den Bärlauch unterheben und langsam Speisestärke dazugeben. Immer wieder schön durchkneten. Solange Speisestärke zugeben bis der Teig nicht mehr an den Händen kleben bleibt. Danach Bälle formen und in sprudelndes Salzwasser geben. 20 Minuten köcheln und sechs Minuten danach noch ruhen lassen. Bei mir gab es dazu eine scharfe Soße aus eingekochten Pfirsichen, Tomaten, Chili-Sauce und Balsamico. Als Fleischbeilage ein gegrilltes Rindersteak.

König Ludwig Dunkel

König Ludwig Dunkel
König Ludwig Dunkel

Die können auch Dunkel! Mit dem König Ludwig Dunkel kann man nichts verkehrt machen! Der Biertrinker kommt auf seinen Geschmack und wer es lieber etwas süßlicher mag, hat auch seine Freude daran. Rotbraun schimmert es im Glas und seine Blume erinnert an das Crema eines Espressos. Die Nase wird mit malzigen Röstaromen verwöhnt und der Antrunk gestaltet sich mit einer malzigen Süße und dem Gefühl von Frische und etwas Dickflüssigem. Im Abgang bekommt man dann einen leichte herbe Note verpasst, der Hopfen meldet sich da zurück. Man trinkt also wirklich Bier. Zusammengefasst kann man es als Eichpunkt nehmen und alle anderen müssen oder können sich an ihm messen. Einstimmig eine Note 1-

Rührei mir Zwiebel und Jagdwurst

Rührei mit Zwiebel und Jagdwurst
Rührei mit Zwiebel und Jagdwurst

Rührei mit Zwiebel und Jagdwurst im Baguette. Man fragt sich, warum man das nicht öfter macht. Zwiebeln und Jagdwurst würfeln und mit etwas Olivenöl in die Pfanne geben und bräunen. In der Zwischenzeit Ei verquirlen und mit Curry, Salz, Pfeffer und frischen Kräutern verrühren, etwas Milch dazu und in die Pfanne zu den Zwiebeln und der Wurst gießen, Herd ausstellen und mit der Restwärme und unter ständigem Rühren das Ei stocken lassen, aufpassen, dass es nicht trocken wird! Im Anschluss auf die untere Baguettehälfte geben, Cheddar auflegen und etwas Chilli-Kren-Sauce darauf verteilen, obere Hälfte dazu und schmecken lassen!

Franken Bräu Festbier

Franken Bräu Festbier
Franken Bräu Festbier

Zum Glück haben wir das schon ein paar mal erlebt, was frisch gezapft aus dem Fass so richtig gut schmeckt, muss das nicht zwangsläufig aus der Flasche tun. Mit viel Vorschusslorbeeren von der edlen Spenderin bedacht, die es auf einem Fest trank, fand es den Weg in unsere Gläser, eben aber über den Umweg Flasche. Und genau da scheint der Fehler zu liegen. Auch mit verschiedenen Gläsern ist nicht wirklich ein festlicher Geschmack aus dem Franken Bräu Festbier zu kitzeln. Der Genuss will einfach nicht aufkommen, es bleibt nur ein Durstlöscher mit einer etwas bitteren Hopfennote, da kann auch die goldene Farbe des Biers aus Mitwitz nichts dran ändern. Eine traurige Note 3-

König Ludwig Hell

König Ludwig Hell
König Ludwig Hell

Ein Bier, wie der Namensgeber, ein wenig tuffig, ein wenig tuntig, etwas blass, trotzdem ein wenig männlich, sympathisch. Man riecht ein wenig Ananassüße ohne Säure und so schmeckt es auch, ohne dabei Hopfen und Malz zu verleugnen. Es ist unaufdringlich und sehr süffig, irgendwie passend, um beim Wirt an Bayrischen Museum der Könige zu sitzen und im Biergarten mehrere davon mit Freunden zu trinken. Auch wenn sicherlich der Urlaub im Allgäu noch nachwirkt und hier eine kleine Beeinflussung entstanden ist, es gibt eine neutrale weißblaue Note 1-.