Heute gab es die große Ausgabe vom Hütten Zwerg, das Hütten Pils. Woran es auch immer liegt, ob am größeren Glas, am freien Samstag, an der Bundesliga, am schönen Wetter, ich weiß nicht warum das Pils nun noch einen Tick besser schmeckt als das „Zwerg“, welches ja eigentlich auch ein Pils ist. Fest steht, die Mischung stimmt, da kann man sich auch an ein Pils gewöhnen. Gut gelaunt gebe ich hierfür eine Note 1-!
Wie macht man aus einem einfachen Burger etwas ganz besonderes? Ganz einfach, man gibt einen Kick dazu, indem man Zutaten ersetzt. In dem Fall habe ich die Soßen weggelassen und sie durch selbstgemachte, getrüffelte Kräuterbutter ersetzte, die ich nach dem Wenden noch vor dem Cheddar-Käse auf das Patties auftrug, so verbinden sich die Aromen unter der Käsehaube miteinander. Aus dem häßlichen Entlein wird ein Schwan.
Freitag Abend und ich hab Bock auf Bock! Nee, nicht auf ä Kölsch mit nem Zickenbock drauf, eher auf ein schönes kräftiges Bockbier! Auch da bedient mich die Hütten-Brauerei aus Warmensteinach hervorragend! Es riecht angenehm süßlich und schmeckt schon ein bisschen wie Malzbonbon. Diesmal kommt der Honiggeschmack schon auf den vorderen Backenzähnen. Schon dickflüssig vom Gefühl geht es die Kehle hinab. Hammer sind die 7,2 %, die man nicht merkt beim ersten Glas. Ausgesprochen stimmiges Bockbier, Note 1-
Burger hier und Burger da, Burger ist für alle da! Und wenn der Sturm noch so tobt, na und, hab ne Grillpfanne und ab auf den Herd! Heute mit Ciabatta, Frischkäse, Berner-Würstchen und natürlich Käse! Ein bisschen Salz und Pfeffer und um alles miteinander zu verbinden und auch etwas Rauchgeschmack zu bekommen, einen dicken Klecks BBQUE Grill & Buchenholz. Deckel drauf und schön über die Finger triefen und kleckern lassen! So muss Burger, dann klappt es auch mit der guten Laune!
Darf man das sagen? Geile Scheiße! Zum Feierabend n Hütten Zwickl? Läuft! Wenig Kohlensäure, wenig Schaum, geile Farbe und einfach ansetzen und am liebsten in einem Schluck inhalieren! Die Nase wird mit süßem Kleeblütenduft verwöhnt, auf der Zunge hat man einen leichten Bitterorangenmarmeladengeschmack, verlässt das Zwickl die Mundhöhle, schmeckt man süßlichen Honig. Super! Doch bitte etwas dicker auftragen, man will es etwas intensiver, man sollte kein Mauerblümchen, sondern selbstbewusste Königin sein! Ich geben eine Note 2+
So n Käse! Jaaaaaaaa! Hauptsache Käse! Käsesandwich aus der Pfanne mit drei Sorten Käse. Edamer, Räucherkäse, Parmesan, alles zusammen ergeben einen cremigen, intensiv schmeckenden Hochgenuss! Aber der Reihe nach. Toastscheiben von beiden Seiten mit Butter bestreichen, auf eine Scheibe viel geriebenen Käse drauf und die andere Toastscheiben fest draufdrücken. Bei mittlerer, schon fast niedriger Temperatur in die Pfanne legen und von beiden Seiten goldbraun werden lassen. Lasst Euch Zeit, der Käse im Inneren soll ja zerlaufen. Fertiges Toast entnehmen und die Pfanne mit dem Rest des geriebenen Käsemixes bestreuen und das Toast wieder drauflegen, wieder warten, diesmal bis der Käse in der Pfanne knusprig wird! Umwerfend!
Gibt es denn das, das nächste Hütten Bier, was mit einer Note 2+ durch die Kehle rinnt! Diesmal ein Hütten Dunkel, welches sich dunkelbraun im Glas gibt und Geruch und Geschmack mit einem Malzaroma verwöhnen. Wenig Kohlensäure, vollmundig, süffig, hält den Geschmack über das ganze Glas. Etwas dicker und einen Tick schokoladig dürfte es sein, dann wäre es eine glatte Note 1. Ich kann nur immer wieder sagen, wer in der Gegend Warmensteinach, Bischofsgrün, Fichtelberg, Bayreuth ist, fahrt vorbei und holt Euch einen oder zwei oder drei Kasten/Kästen, so beständig durch alle Biersorten durch, hat man selten und das mit einer riesigen Auswahl!
Endlich habe ich mal daran gedacht und rechtzeitig die Tanjine gewässert und getrocknet, da braucht man ja schon mal einen Tag Vorlauf. Ein Blick nach Marokko versprach ein leckeres, würziges Essen. Anstatt Couscous entschied ich mich für Linsen, die alten Ägypter verwendeten die auch, war ne gute Wahl. Also der Reihe nach, die Linsen mindestens vier Stunden wässern, abgießen und beiseite stellen. Geflügelfleisch mit einer selbstgemachten Würzmischung aus Salz, Pfeffer, süßem Paprikapulver, Anis, etwas Zimt, Fenchelsamen, Koriander, Ingwerpulver und Kurkuma, einreiben, nachdem man es vorher gewürfelt hat. Die Tanjine vorheizten und das Geflügelfleisch anbraten, nach und nach, Zwiebel, Knoblauch, gewürfelte Kartoffeln und die Linsen dazugeben, etwas Brühe dazugießen und mit dem Deckel abdecken. Nach etwa einer halben Stunde die Erbsen und Möhren dazugeben und die gehackten Tomaten auffüllen und noch einmal eine halbe Stunde sanft vor sich hinköcheln. Kurz vor Ende alles unterheben. Recht einfach zuzubereiten, wenn man rechtzeitig an alles denkt. Belohnt wird man mit einem unsagbar tollem Aroma, das schonmal Fernweh aufkommen lässt. Zum Servieren noch etwas Petersilie darüber, ein Traum!
Hach ja, wie ich doch das Weißbier liebe, diesen Geruch und Geschmack von reifer Banane, zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht und jedes Mal fragt man sich, warum das nach Banane schmeckt. So auch heute bei der Hütten fränkische Hefe Weisse. Gut gelungenes Weißbier, etwas mehr den Charakter ausprägen, dann klappt es auch mit ner 1, so ist es aber immer noch eine sehr gute Note 2+. Bin überrascht, dass eine so kleine Brauerei, soviel Auswahl hat und trotzdem so gute Biere braut, bis jetzt enttäuschte noch nicht eins!
Abwechslung muss sein und warum nicht mal ein Nordafrikanischangehauchter Geflügeltopf? Hähnchen- oder Putenbrust schön mit den Gewürzen einreiben, ich habe dafür süßen Paprika, Pfeffer, Salz, Fenchelsamen, Chili,Ingwerpulver, Anispulver und Kurkuma genommen, in Olivenöl mit Knoblauch und Zwiebeln anbraten, Pilze dazu geben, roten Reis mit anschwitzen und gehackte Tomaten mit einem Schluck Wasser aufgießen. Am Ende hat es dann doch fast 1,5 Stunden geköchelt, doch es war abartig gut. Zum Anrichten alles in einen tiefen Teller tun und Schafskäse drüberreiben, mit Petersilie bestreuen und etwas gemahlenen Pfeffer darüber verstreuen. Boah!