Wrap als Rolle, mit vier Sorten Käse, Schinken, Salami, Knackwurst, Paprika, frischen Kräutern und natürlich einem ordentlichen Schluck Honig-Senf-Sauce. Als erstes das dünne Fladenbrot kurz von beiden Seiten anbraten oder im Ofen backen, dann mit Frischkäse bestreichen, Wurst und Schinken anbraten und gemeinsam mit dem gewürfelten Paprika und Parmesan, Camembert und Schnittkäse, sowie einem ordentlichen Schluck Honig-Senf-Sauce in der Mitte verteilen und zu einer straffen Rolle wickeln, schräg durchschneiden und ab auf den Tisch damit!
Hirschbräu Doppel-Hirsch Heller Bock. Etwas holprig geht der Name von der Zunge, die sich aber nach dem dritten Glas garantiert löst, denn 6,5% knallen im schönen Sonntagsonnenuntergang recht gut und schmecken auch wie ein gelungener Tag! Süßmalzig und leicht ölig, trotzdem nicht schwer, sondern richtig süffig. Gibt ne Note 2+.
Soso, die Bayern schlagen Leipzig beim Fußball. Meine Rache ist süß, ich trink ihnen einfach ihr Bier weg! Fang mal mit nem Hirschbräu Adlerkönig Urtyp Hell an! Ein Bier, was mit einem Wort zu beschreiben ist: FRISCH! Gibt ne glatte Note 2.
Wann haben wir eigentlich angefangen, uns von unserem Essen durch Gabeln und Messer zu distanzieren? Und warum? Es ist einfach herrlich, es in der Hand zu halten und lustvoll hineinzubeißen! So ein Burrito ist einfach nur sensationell und schmeckt warm und kalt. Beim reinbeißen erwischt man alle Aromen und genießt den gesamten Geschmack der Mahlzeit ab dem ersten Biss. Der Wrap wird pro Seite für eine Minute in die Pfanne gehauen und schön ist er bereit für seine Füllung aus BBQ-Sauce, Petersilie, Oregano, Zitronenmelisse, Camembert, einem kräftigen Schnittkäse, knusprigem Speck, gekochtem Ei und Würfeln vom gegrillten Schweinekotelett. Alles mittig auflegen und dann erst links und rechts den Wrap zur Mitte falten, dann von unten und dann von oben zu einem Päckchen klappen und fertig ist eine leckere Mahlzeit, egal ob zum Feühstück, zwischendurch oder zum mitnehmen fürs Picknick.
Ein guter Tag beginnt immer mit einem ordentlichen Frühstück. Es sollte schon so ausgelegt sein, dass es einen über eine ganze Weile bringt. Dienstplan geschaut, naja, Dich ganz schön lang, also Sandwich dachte ich mir. Rausgekommen ist ein wunderbares Sandwich aus Ciabatta-Brot, gebratener Cabanossi mit Zwiebeln und Ei, darauf frische Kräuter und Feta-Käse. Alles zusammengeklappt und mit etwas BBQUE-Chili-Kren-Sauce ergänzt und ins Ciabatta-Brot gelegt, reicht für ein paar Stunden Zufriedenheit!
Halbarme Ritter oder wie man das auch immer nennen soll. Dünne Leberkäsescheibe panieren und braten, eine Toastscheibe toasten, eine zweite einseitig in verquirltes Ei tauchen und dieses auf der Eiseite anbraten. Das Belegen erfolgt so, getoastete Toastscheibe, eine Scheibe Edammer, Salami, die Leberkäsescheibe, Petersilie, Fetakäse und oben drauf die „Arme Ritter“-Toastscheibe. Kind strahlt wie die Mai-Sonne und ich gleich mit!
Mal wieder Rinderbeinscheiben aus dem Dutch Oven, doch diesmal ohne Salz, dafür mit einem mediterranen Kräuter-Rub. Rinderbeinscheiben mit dem Rub und etwas Pfeffer einreiben, mehlieren und scharf anbraten. In der Zeit Suppengrün würfeln und dazugeben, genau so die Zwiebeln. Wenn das alles angebräunt ist, Rotwein dazuschütten und reduzieren, Gemüsebrühe dazugeben und fast drei Stunden auf dem Feuer köcheln lassen. Super zartes Fleisch und man hat dazwischen genügend Zeit für andere Dinge.
Hach ja, das Allgäu… Sehnsucht! Da still ich das Verlangen nach den Bergen doch mal mit nem Bier aus Sonthofen. Und siehe da, mit dem Hirschbräu Allgäuer Hüttenbier von der Privatbrauerei Höss, zaubert es mir die grobschlächtige Holzbank vor das Haus und es schmeckt nach Quelle, Malz und Feierabend. Fast lieblich, ölig liegt es auf der Zunge und es läuft sanft die Kehle hinunter. Ein wenig Entspannung stellt sich ein und man verzeiht sogar, dass es mit der Zeit etwas nachlässt. Zufrieden gibt es eine Note 2+
Mehrere Freunde waren in letzter Zeit in Israel, die einen brachten Gewürze mit, die anderen ließen mich optisch an den kulinarischen Köstlichkeiten des Landes teilhaben und dann schau ich doch prompt noch eine Sendung über Essen in Tel Aviv und Jerusalem. Kriegt man dann irgendwie nicht aus dem Kopf und so gab es heute zum Frühstück Shakshuka mit Pita. Pita ist ein Fladenbrot und wird zu fast allen Speisen gereicht. Shakshuka ist ein breiiger Mischmasch aus Paprika, Tomaten und Zwiebel, in dem Eier pochiert werden. Dazu Zwiebeln und Paprika klein würfeln und mit Olivenöl und Tomatenmark anbraten, gehackten Knoblauch dazu und nach einer Weile gehackte Tomaten und etwas Wasser aufgießen. Das Ganze lässt man so lange kochen, bis der Paprika weich wird. Zwischendurch rührt man Kräuter, Pfeffer, Salz, Chili, süßes Paprikapulver, Kümmel und Cayenne-Pfeffer unter. Im Anschluss mit einem Kartoffelstampfer größere Stücke zerdrücken und die Eier reinschlagen. Sobald das Eiweiß anfängt zu stocken, verrührt man es und passt dabei auf, dass das Eigelb nicht verletzt wird. Kurz den Deckel auf den Topf legen und wenn das Eiweiß fest ist, kann serviert werden. Dazu den Brei in tiefe Teller oder Schüsselchen geben und etwas Feta-Käse darüberstreuen. Mit gehackter Petersilie gibt es einen schönen Kontrast ab. Versucht es mal mit gebrochenem Pita zu essen und nicht mit dem Löffel, macht viel mehr Spaß.