Oriental-Burger nach Döner-Art

Oriental-Burger nach Döner-Art
Oriental-Burger nach Döner-Art

Schneller, orientalischer Burger mit Pute und Mischhack vom Drehspieß. Döner darf ich es ja nicht nennen, wenn ich nicht irgendwem auf die Füße treten will. Zeit war knapp, also nichts mit 24 Stunden marinieren. Einfache Lösung, griechischen Joghurt mit einer gehackten Knoblauchzehe und BBQUE-Chili-Kren-Soße verrührt, das Fleisch damit marinieren, zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, danach die Putenscheiben flachklopfen und abwechselnd mit dem Hack auf den Spieß schichten, in Folie wickeln und nochmal zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Dann geht es endlich auf den Dönergrill! Die Variante im Orientaler-Brötchen schmeckt wohltuend anders, als das allgegenwärtige Fladenbrot.

Eibauer Jubiläums Pilsener 1810

Eibauer Jubiläums Pilsener 1810
Eibauer Jubiläums Pilsener 1810

Wow, ein Pils, was mir entgegenkommt! Bin schon beeindruckt, was mir da Eibauer mit seinem 1810 Jubiläums Pilsner zu bieten hat. Schöne, an Apfelsaft erinnernde Farbe, milder Pilsgeruch, auch im Geschmack schon ein Pils, doch das mit einer so feinherben Note, dass es auch mir schmeckt. Nichts bitter, nichts übertrieben herb, sondern einfach und klar gezeichnete Pilsnote, die sehr stimmig ist. Eine freudige Note 2+

Oberwiesenthaler Bürgerbräu

Oberwiesenthaler Bürgerbräu Lager
Oberwiesenthaler Bürgerbräu Lager

Wieder einmal ein lustiges Mitbringsel aus dem Urlaub eines Freundes. Oberwiesenthaler Bürgerbräu Lager. Fakt ist, nichts hat das mit einem Lager zu tun, doch der Reihe nach. Lustiges Etikett, nur die Mundart versteht man halt nicht, ist schon ein merkwürdiges Völkchen, die Erzgebirger. Und so brauen sie ein Bier, was nach unreifer Banane reicht, wie ein naturtrübes Radler aussieht, feinst-herb auf der Zunge ist und im Abgang an noch nicht ganz reifer Zitrone erinnert. Dabei bleibt es süffig und frisch, möchte es mal im Sommer trinken, kommt bestimmt gut. Glatte Note 2 ohne wenn und aber.

Apoldaer Pils Spezial

Apoldaer Pils Spezial
Apoldaer Pils Spezial

„Thüringen, Thüringen, Thüringen, ist eines von den Schwierigen…….Bundesländern“ singt schon Rainald Grebe und weiter „Das grüne Herz Deutschlands…“ und genau danach riecht das Apoldaer Pils Spezial, grüner Acker, grüner Wald, grüner Rasen, grün, grün, grün. Es fällt schwer ein Bild zu bekommen, schwierig dieses Thüringen. Beim Geschmack geht es genau so weiter, es schmeck nicht wie ein Pils, es schmeckt wie ein Münchner Hell mit bitterem Hopfen der friesischen Brauereien. Farblich kommt da noch ein Radler hinzu. Sag ja, schwierig. Bei allem aber nicht unlecker, wenn man auf Thüringer Bratwurst steht und diese zu Hand hat. Note 3+

Maishähnchenbrust aus dem Backofen

Maishähnchenbrust aus dem Backofen
Maishähnchenbrust aus dem Backofen

Alles aus dem Backofen. Maishähnchenbrust mit Kartoffelstücken und rustikalem Mischgemüse. Die Brüste mit Olivenöl einreiben und. Ist Zitronenpfeffer würzen, Rosmarin, Thymian und zerquetschte Knoblauchzehen auf ein Backblech geben, die Brüste darauf legen und bei 170 Grad Ober- und Unterhitze in den Backofen geben. Dann geht es im 1/4-Stundentakt, die geölten und gewürzten Kartoffeln dazu, 15 Minuten später das Gemüse, 1/4 Stunde danach den Ziegenweichkäse und nach einer weiteren 1/4 Stunde überprüfen, was die Kartoffeln machen. Sind die weich, ist es gut, sind sie noch nicht soweit, noch ein paar Minuten geben. Dann kurz die Grillfunktion des Backofens nutzen und im Anschluss servieren. Zwischendurch hat man genügend Zeit, die Küche auf Vordermann zu bringen. Wahnsinnig aromatisches Essen, fettarm und gesund. Wer keinen Ziegenkäse mag, der übrigens das ganze Bild richtig abrundet, nimmt einen sehr herzhaften anderen Käse. Ein Traum von einem Essen!

Köstritzer Red Lager

Köstritzer Red Lager
Köstritzer Red Lager

Man sollte nicht immer Empfehlungen folgen. Das merkt man, wenn man das Köstritzer Red Lager verköstigt. Sollte eigentlich ein dunkles Lager um die acht Grad haben, ist man hier besser bedient, wenn es gut zwei Grad mehr hat. Dann bekommt dieses, von einem Wiener Lager inspirierte Lager, einen unwahrscheinlichen Zartbitterschokoladengeruch und -geschmack, der erst dann zu einem stimmigen Bier wird. Vorher war der Bier- und dieser Zartbitterschokoladengeschmack eher getrennt von einander und wollten nicht so richtig harmonieren. Sehr gutes Sonntagsspätnachmittag-ich-habe-den-Kaffee-hinter-mir-und-das-Abendessen-vor-mir-Bier! Note 2+ Es muss nicht immer Bayerisches Bier sein.

Eibauer Radler

Eibauer Radler naturtrüb
Eibauer Radler naturtrüb

Na gucke, Eibauer kann auch Radler! Und das ausgesprochen gut! Nicht ganz so lecker, wie die Ösis das hinbekommen, doch es schmeckt! Es schmeckt komischer Weise eher nach etwas Grapefruit, was nicht unangenehm ist, doch Zitrone ist mir beim Radler halt lieber. Auf jeden Fall war es nicht mein letztes Radler von Eibauer! Note 2+

Süßkartoffelsuppe

Süßkartoffelsuppe
Süßkartoffelsuppe

Der Trend geht zum selbst kochen, weg von Fertiggerichten. Das haben wohl auch inzwischen Supermarktketten mitbekommen und so bekommt man beim freundlichen REWE doch glatt mal eine komplette Zusammenstellung für eine Süßkartoffelsuppe. Alles fein abgepackt und frisch, mit dem Rezept auf der Rückseite. Selbst der unbedarfteste Koch unter uns dürfte das hinbekommen und den Liter Wasser, Pfeffer, Salz und den Schluck Olivenöl zusätzlich in den Topf befördern. Vom Ingwer und dem Koriander höchstens die Hälfte verwenden, sonst werden die Zutaten zu dominant. Probiert es mal, ich bin begeistert und kann es nur empfehlen. Übrigens Jungs, Mami ist stolz auf Euch, wenn Ihr ihr einen Teller einbringt! Grins!

Hähnchenkräuterzopf mit Rote-Bete-Petersielienwurzel-Ragout

Hähnchenkräuterzöpfe mit Rote-Bete-Petersilienwurzel-Ragout und Butterkartoffeln
Hähnchenkräuterzöpfe mit Rote-Bete-Petersilienwurzel-Ragout und Butterkartoffeln

Den Herbst auf den Teller zaubern! Idee im TV beim Bayrischen Rundfunk geholt und etwas abgewandelt und rums, lecker! Hähnchenkräuterzöpfe mit Butterkartoffeln und Rote-Bete-Petersilienwurzel-Ragout.
Dazu das Hähnchenbrustfilet mittig von der spitzen Seite her bis fast ans dicke Ende einschneiden und aufklappen. Ein bisschen oben Platz lassen und drei Streifen schneiden. Pfeffern und salzen und mit gehacktem Knoblauch bestreuen. Nun einen Zopf flechten und die Enden mit einem Zahnstocher sichern. Scharf anbraten und für 10-12 Minuten bei 150 Grad in den Backofen. Nach der Hälfte der Zeit mit den Kräuteröl bestreichen.
Die Kartoffeln habe ich einfach geschrubbt, bis sie sauber waren, bis sie weich waren im leicht kochenden Salzwasser gekocht, danach halbiert und in Butter gebraten.
Für das Gemüse hab ich vorgekochte Rote Bete genommen, sie gewürfelt und mit Zwiebel angeschwitzt. Dann gab ich die gekochten Petersilienwurzeln hinzu und rührte den Joghurt griechischer Art unter. Nicht aufkochen lassen!
Einfach nur genial, wie alles miteinander spielt und zu einem hervorragenden Herbstteller wird! Wiederholungsbedarf!

Köstritzer Witbier

Köstritzer Witbier
Köstritzer Witbier

Köstritzer Witbier belgisch inspiriert. Man darf jetzt nicht einem bayrischen Weißbier ausgehen, einfach mal den Kopf ausschalten. Tut man das, bekommt man als Dank ein interessantes Weizenbier voller fruchtiger Aromen vorgesetzt. Zitronengelb und trüb, mit einem schönen weißen Schaum, leuchtet es aus dem Glas. Riecht fruchtig, ein wenig nach Limette, schmeckt auch fruchtig, allerdings nach den verwendeten Orangenschalen und den Tick Koriander spürt man auch. Schmeckt schon. Die Damenwelt wird lächeln, ich sage Note 2+