Putenbrustfilet
Autor: Jens
Uerige Starkbier
Grüße nach Düsseldorf und ein lieb gemeinter Hinweis: Lasst die Hände vom Bierbrauen! Kein Wunder, dass das der Ort ist, woraus eine Band mit dem Namen „Tote Hosen“ hervorgeht. Sie hätten sich auch „Sterbende Hausschuhe“, „Vergammelte Unterhemden“, „Verschwitzte Schlüpfer“ oder sonst wie nennen können oder einfach „Uerige“. Alles beschreibt ungefährt den Geschmack, den dieses „Starkbier“ hat! So was gruseliges habe ich noch nie getrunken! Okay, getrunken kann man das nicht nennen, die Zunge benässt und weggegossen. Es „schmeckt“ wie Salmiakpastillen ohne Anis und Lakritz, also nur nach Ammoniak! Die Konsistenz ist likörartig, die Farbe entspricht einer trüben Cola. Hilfe! Ich glaube, nach Düsseldorf reise ich nie, damit mir niemand sowas nochmal unterjubelt! Ich weigere mich eine Note zu verteilen, so schlecht kann man nicht bewerten. DAS IST KEIN BIER!

Nudelsalat rotweiß
Nudelsalat rot-weiß. Bisschen Farbe auf dem Teller ist ja mal nicht schlecht und ohne Majonäse gefällt es auch den Kalorienzählern, okay, dafür gibt’s Käse dazu, den ignorieren wir aber mal fix.
Sellerie, Möhre, Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl anbraten, Rotwein und Brühe drangießen und schön eine halbe Stunde köcheln lassen. Danach durch ein Sieb gießen und die Flüssigkeit auffangen. Das Gemüse beiseite stellen, kann man am nächsten Tag in die Pfanne hauen. Zucchini in Streifen schneiden und mit Thymian anbraten. Zwischenzeitlich Spirellis kochen und nach fünf Minuten die Hälfte entnehmen und den Rest bis zum gewünschten Gargrad fertig kochen und im Anschluss die Zucchini unterheben. Die andere Hälfte der Spirellis mit der durch ein Sieb gelaufenen Rotweinsoße zu Ende kochen, dann abgießen und unter die andere Hälfte mischen. Käse reiben und mit etwas Kochkäse und den gehackten Kräutern vermengen und mit den Spirellis mischen. Abkühlen lassen, etwas Olivenöl darüber und zum Servieren mit einer Pfeffermühle reichen.
Maishähnchenbrust mit Mais und Bacon
Maishähnchenbrust mal wörtlich genommen! Den Mais habe ich mit Ingwer Chilisalz und Currypulver in der Moulinette zerhackt und auf die nicht so glatte Seite der Hähnchenbrüste verteilt, das Ganze etwas mit Bacon fixiert, wenn man eine Grillplatte hat, kann ruhig etwas Mais heraustropfe, gibt coole Röstaromen, dann indirekt gegrillt. Erst nach dem Wenden etwas mehr Hitze geben, dass der Schinkenspeck schön knusprig wird. Ich habe Tomatensalat mit Mozzarella und Mais, sowie geöltes und danach gegrilltes und gewürztes Ciabatta dazu gereicht. Hat was von Italien. Guten Appetit!
Einfacher Tomatensalat
Einfacher Tomatensalat ohne Öl, dafür mit Mais, Zwiebeln, Knoblauch, Balsamico, Kräuteressig und Mozzarella. Ganz einfach alles kleinschneiden und immer schön unterheben, nich unterrühren! Passt wunderbar zu Hühnerfleisch.
Käse-Speck Schmarren
Köstlicher Käse-Speck-Schmarren nach einem leicht abgewandelten Rezept aus Österreich. Für den Teig Ei trennen und das Eiweiß aufschlagen, dauert ne Weile, ist dann aber irgendwie schöner als mit der Rührgerät, so vom Gefühl her. Eigelb mit Mehl, Milch, Salz und Pfeffer und der frischen Petersilie verrühren die ne den Eischnee darunter heben. Zwiebeln würfeln, Möhren und Lauch in dünne Scheiben schneiden, Bacon in der Pfanne anbraten und danach auf Küchenpapier abtropfen lassen, in das Fett etwas Butter geben und das Gemüse bei geringer Temperatur anschwitzen und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Teig dazugeben, etwa 5 Minuten stocken lassen, wenden und nochmal 5 Minuten Zeit geben. Mit zwei Löffeln das ganze in Stücke reißen und den gehobelten Bergkäse dazugeben. Vom Herd nehmen und portionsweise auftun. Bacon oben auf legen und servieren. Auch kalt zu genießen und es ist was, was einen sofort wieder an die Berge erinnert.
Burger Deluxe
Burger Deluxe mit Curryzwiebeln, Kräuterbutter, Camembert, Bacon, Tomate, Steinpilzpulver und einen Klecks BBQUE-Soße. Davon aber nicht so viel, damit der Hammergeschmack des Fleisches nicht überdeckt wird. Die Zwiebeln habe ich kleingehackt und angeschwitzt, dazu kam dann Currypulver, welches ich noch unter die angeschwitzten Zwiebeln rührte. Den Bacon habe ich als erstes gegrillt und auf Küchentuch abtropfen und kaltwerden lassen. Kommt gut und man ist wirklich nach maximal zwei Stück irre satt!
Mönchshof Kellerbier
Vor einem halben Jahr schon mal probiert, aktuell kann ich den Kommentar von damals nur wiederholen:
„Nach einer guten Mahlzeit ein kräftiges Bier. Ein Kellerbier, ein Mönchshof Kellerbier. Kräftig, würzig, etwas süßlich, leicht spritzig, passgenau zum Fernsehabend. Note 2“
Radegast
Radegast. Eine Flasche tschechisches Bier. Prost! Positive Überraschung, es schmeckt stimmig, herb, ein Pils sollte so schmecken. Wer es mag, ist hiermit gut bedient. Eine wunderschöne Farbe, eine leider schnell abbauende Blume. Ich sag JA! Note 2+
St.Georg Bräu Keller Bier
St.Georg Bräu Buttenheim Kellerbier. Kurz, es schmeckt! Bernsteinfarben im Glas, fester Schaum, der leider etwas dreckig ist und an die Saale um 1988 erinnert, dafür ein betörender Geruch von Malz und ein Geschmack von Malz und Karamell. Süffig, mit wenig Sprudel, läuft es die Kehle hinab und lässt einen leicht bitteren Geschmack zurück. Hefetrüb, wie versprochen, ist es aber nicht. Auf jeden Fall ein angenehmes Bier in seiner Gesamtheit, Note 2+
