
Kulmbacher Lager Hell. So ganz weiß das Bier nicht, was es eigentlich will. Honig im Geruch, Antrunk süßlich wie Honig und malzig, am Gaumen hopfig wie ein Pils und im Abgang etwas wenig an Geschmack, also dünn. Aber es läuft gut, darum eine Note 2-

Kulmbacher Lager Hell. So ganz weiß das Bier nicht, was es eigentlich will. Honig im Geruch, Antrunk süßlich wie Honig und malzig, am Gaumen hopfig wie ein Pils und im Abgang etwas wenig an Geschmack, also dünn. Aber es läuft gut, darum eine Note 2-

Kartoffelsuppe. Einfache Kartoffelsuppe zum anschließenden Selbstgestalten. Was jeder dazu mag, sollte jeder selbst entscheiden, egal ob mit knusprigen Speck, Shrimps Bockwurst mit einem Klecks Senf. Dafür habe ich die Suppe extra nicht zu stark gewürzt, nur etwas Liebstöckel, Pfeffer, Salz, wenig Knoblauch und Muskatnuss. Alle Zutaten wurden in Schmalz angebraten und im Anschluss mit Wasser aufgegossen und bei niedriger Hitze langsam geköchelt. Dauert also etwa 40 Minuten, bevor man alles pürieren kann. Noch ein Klecks Butter unterrühren, etwas Petersilie hinein und schon steht die Basis für Eure Auswahl an Einlagen.

Klosterbrauerei Kemnath Helles. Vollmundig, süffig, wohlschmeckend…so steht es auf dem Etikett der Oberpfälzer. Etwas dünn, süffig, süßlich…sagen wir. Dürfte ruhig etwas mehr Pepp haben, ist aber kein schlechtes Bier, passt nicht so richtig in die Großstadt, eher auf nen Berg mit freiem Blick ins Tal, bei Sonnenschein und über 20 Grad. Note 2-

Rinderhüftsteak in Tomatensoße mit Kartoffelspalten. Italien trifft auf die deutsche Kartoffel! Der Reihe nach, Rinderhüftsteaks mit Pfeffer und Salz würzen, beiseite stellen. Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden, etwa fünf Minuten kochen und abgießen, zurück in den Topf, Butter und geräuchertes Paprikapulver dazu und ab in die Heißluftfritteuse oder in den Backofen. Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl anbraten und gehackte Tomaten dazu, Kräutermischubg dazu geben, eine viertel Stunde kochen lassen. Steaks ringsum anbraten und zu der Tomatensoße geben und nochmal fünf Minuten köcheln. Anrichten, zu erst das Steak, darüber die Tomatensoße und als Letztes die Kartoffelspalten. Wow!

Bischofshof Jahn Halbe, Fanbier für Jahn Regensburg. Da ist man mal bei Freunden in der Oberpfalz und bekommt gleich ein Sammelsurium regionaler Biere mit auf dem Weg. Unter anderem dieses limitierte Bier Fanbier. Lustig, es schmeckt wie ein Stadionbier, das trinkt man im stehen, kippt die Hälfte seinem Vordermann in den Nacken, es läuft, da es nicht auffällig in irgendein Extrem kippt, richtig gut die Kehle hinunter, bleibt dabei unauffällig und eh man sich‘s versieht, hat man mehrere davon intus und während man es wegbringen muss, fällt der entscheidende Treffer! Irgendwie macht das Bier Spaß, auch wenn das Helle etwas im Durchschnitt verschwindet. „Mia spain fia eich – Mia brau’n fia eich“, „Das Bier, das uns zu Freunden macht“. Sympathisch wie Jahn Regensburg auch wenn es nur 2.Liga ist. Note 3+

Rosenkohlauflaufpfanne. Muss ich mal noch nachreichen, wieder so ein Resteessen. Neulich hatte ich einen Rosenkohlauflauf gemacht, die übrig gebliebenen Rester aus Rosenkohl, Hack und Kartoffeln gab ich mit gewürzten Tomatenvierteln in eine Pfanne, gab Mozzarella in kleinen Stücken dazu und schlug Eier darüber und lies das Ganze stocken, nochmal mit der Pfeffermühle darüber und fertig!

Kozel Černy. Ein dunkles Bier mit wenig Alkohol, dafür mit viel Malz und einer angenehmen Süße im Geschmack. Während das Svétly versagte, läuft das tschechische Bier ausgesprochen gut den Gaumen hinab. Note 2

Galzone-Waffel. Mit Blätterteig, Kochschinken, Ketschup und geriebenen Mozzarella was Besonderes zaubern. Blätterteig in, für das Waffeleisen passende, Streifen schneiden, mit Ketschup bestreichen, mit Kräutern bestreuen und mit Kochschinken und geriebenen Mozzarella belegen und mit einem Streifen Blätterteig abdecken. Die Ränder überschlagen und mit einer Gabel fest zusammendrücken. Der Rest verläuft wie mit jeder belgischen Waffel. Absolut geil und spaßig. Ich habe die Champignons weggelassen, weil mein Sohn sie nicht mag, mache ich aber auch mal noch. Leider ist die Idee nicht auf meinem Mist gewachsen, hab ich mal auf nem Video gesehen.

Altbrötchenomlett. Resteverwertung am Morgen. Brötchen in Scheiben schneiden und in Butter anbraten und dabei mit Olivenöl übergießen, wenden und gewürfelte Salami dazugeben und mit verquirlter Ei-Milch übergießen, Käse darüberhobeln und wenn der schmilzt, das Ganze stürzen. Wohl bekomm‘s!

Brot-Gnocchis. Jeder kennt das, eigentlich wollte ja die zu viel gekauften Brötchen noch einfrieren oder zumindest in eine Plastiktüte tun, damit sie nicht austrocknen…eigentlich. Ende vom Lied, sie sind am nächsten Morgen hart und taugen nur noch für Semmelbrösel. Da man das aber ja regelmäßig macht, hat man genug davon. Also wie wäre es mit Brot-Gnocchis? Dazu säbelt, sägt oder flext man die alten Brötchen in dünne Scheiben und übergießt sie mit warmer Milch, gibt ein Eindazu, lässt sie ziehen und abkühlen und raspelt dann ordentlich Käse dazu, vom Parmesan bis Edamer war alles dabei, Salami und Knackwurst kleinstwürfeln, Bacon knusprig braten und kleinhacken und alles mit verschiedenen Kräutern in die Schüssel, verknetet und mit dem Pürierstab etwas püriert und etwa 20 Minuten ruhen lassen. Danach auf einem mehligen Brett kleine Röllchen bilden und diese in kleine Stücke unterteilen und in Salzwasser garen. Schwimmen sie oben, sind sie fertig. Nun werden die Gnocchis herausgefischt und man gibt ihnen etwas Zeit zum abtropfen. Lauwarm werden sie dann mit einer heißen Tomatensoße übergossen und serviert. Sooooo geil!