Paulaner Weißbier-Zitrone

Paulaner Weißbier-Zitrone
Paulaner Weißbier-Zitrone

Da bekommt man zum Feierabend doch glatt noch n Fläschchen zugesteckt. Ob Ihr mich nun steinigt oder nicht, ist mir egal, jedenfalls schmeckt das Paulaner Weißbier-Zitrone richtig gut! Erfrischend belebt es den müden Geist, bei der Zutatenliste sieht man dann aber doch die Großbrauerei. Egal, gibt trotzdem eine Note 2.

Shepherd Pie aus dem Dutch Oven

Shepherd Pie aus dem Dutch Oven
Shepherd Pie aus dem Dutch Oven

Neulich kam mir die Idee, warum drinnen schwitzen, wenn draußen schönes Wetter ist! Also einfach eine Shepherd Pie im Dutch Oven gemacht. Gewürze braucht man eigentlich keine, außer Chili. Weil es schnell gehen musste, mit die Zeit zum Schnippeln fehlte, nahm ich TK-Gemüse. Brokkoli und Blumenkohl jeder Zeit wieder, doch die Möhren sind nicht wirklich lecker. Also die dann auch in Zeitnot schneiden. Man kann ja auch alles andere Gemüse verwenden. Genau so verhält es sich beim Fleisch, ich habe Mischhack genommen und es mit Zwiebeln angebraten, bevor das Gemüse drauf kam. Natürlich kann man da anstatt des Hacks, sämtliche Fleisch- oder Wurstreste sind verwendbar. Nach dem Anbraten habe ich eine Soße aus eingekochten Pfirsichen, Chili und gehackten Tomaten dazugegeben. Dann kam das Gemüse drauf, darauf schön großzügig Frischkäse verstreichen und mit Kartoffelbrei abdecken. Auf diesen habe ich noch Cheddar und Reibekäse verteilt, dann kam der Deckel drauf und ab ins Feuer und ein paar Kohlenstücke auf den Deckel. Keine zwanzig Minuten später ist alles fertig und es kann zu Tisch gebeten werden.

Fleischpfanne in Biersoße

Fleischpfanne mit Biersoße
Fleischpfanne mit Biersoße

Das Fernweh packte mich wieder und ich suchte nach einer kulinarischen Lösung. Und da ist sie, Fleischpfanne mit Biersoße, dazu Knöpfle in Butter geschwenkt mit Käse. Versprochen, die Knöpfle mache ich demnächst auch mal selber, war ja erstmal ein Testlauf. Für die Fleischpfanne kann man sämtliche Rester aus dem Kühlschrank oder vom letzten Grillen nehmen, je verschiedener die Zutaten, umso interessanter das Ergebnis. Ich haben eine halbe Lende, eine Bratwurst und eine Scheibe Leberkäse, zwei große Champignons und eine Zwiebel gewürfelt und kräftig angebraten. Danach habe ich Bier dazugegeben, so dass das Fleisch bedeckt war und noch etwas Brühe mit verrührt. Gewürzt wurde mit Pfeffer, Salz, etwas Chorizo-Rub und BBQ-Sauce. Für die Bindung sorgten ein paar weichgekochte Kartoffeln, die ich dazu gegeben habe und zerquetschte. Alles solange reduzieren, bis man die gewünschte Konsistenz erreicht. Fernweh befriedigt!

Waldhaus Naturtrüb Ohne Filter

Waldhaus Naturtrüb Ohne Filter
Waldhaus Naturtrüb Ohne Filter

Ein Bier aus dem Schwarzwald. Waldhaus Naturtrüb Ohne Filter. Ein Bier, anders als der Schwarzwald, nämlich nicht dunkel, sondern von zitronengelber Farbe und naturtrüb. Und jetzt liegt es am Biertrinker. Ist man ein Kippeshinter-Trinker, hat man davon nichts, es läuft dünn durch den Hals, löscht den Durst und Ende. Nimmt man sich etwas Zeit dafür, merkt man erst, wie ausgesprochen interessant ist. Es ist herbfrisch und kommt im Antrunk mit einer leichten Zitrusnote daher. Diese wechselt über Grapefruit zu Orange. Ich muss es noch mal sagen, zeitlassen und man wird mit einem interessanten Aroma belohnt. Note 2

Peters Kölsch

Peters Kölsch
Peters Kölsch

Kommentar vom Mittester: „Das darf sich einfach nicht Bier nennen.“ Okay, ist es auch nicht, ist n Kölsch! Gelbes, sprudelndes Nichts mit einer nichtssagenden Hopfenandeutung im Abgang. Peters Kölsch kann man als Biertrinker außerhalb Kölns nicht greifen und nicht bewerten, tut mir leid, wir wissen nicht, was man hier geben kann.

Panierter Handkäs mit Musik

Panierter Handkäs mit Musik
Panierter Handkäs mit Musik

Panierter Handkäs mit Musik und gebratenen Bärlauchkartoffelknödelscheiben und angebratenen Roggenbrötchenstreifen.
Den Handkäse panieren und rundum bräunen, frische Zwiebelwürfel und einen Schluck Kräuteressig dazu und schon fertig. Die Knödel einfach in etwa zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden und schön in Butter anbraten.

Kartoffelknödel bayrischer Art

Kartoffelknödel bayrischer Art
Kartoffelknödel bayrischer Art

Kartoffelknödel bayrischer Art. Da ich weder Kartoffeln, noch Speisestärke aus Bayern verwendet habe, „Bayrische Kartoffelknödel halb und halb“ aber geschützt ist, sind es halt meine Kartoffelknödel, die ich noch mit getrocknetem Bärlauch versetzt habe. Für den Teig habe ich die Hälfte der Kartoffeln gekocht und die andere Hälfte roh gerieben. Die rohen, geriebenen Kartoffeln ausquetschen, damit soviel Flüssigkeit wie möglich abgeht. Die gekochten Kartoffeln mit der Gabel zerquetschen und zu den geriebenen Kartoffeln geben, ein Ei dazu, Pfeffer, Salz, Muskatnuss und den Bärlauch unterheben und langsam Speisestärke dazugeben. Immer wieder schön durchkneten. Solange Speisestärke zugeben bis der Teig nicht mehr an den Händen kleben bleibt. Danach Bälle formen und in sprudelndes Salzwasser geben. 20 Minuten köcheln und sechs Minuten danach noch ruhen lassen. Bei mir gab es dazu eine scharfe Soße aus eingekochten Pfirsichen, Tomaten, Chili-Sauce und Balsamico. Als Fleischbeilage ein gegrilltes Rindersteak.

König Ludwig Dunkel

König Ludwig Dunkel
König Ludwig Dunkel

Die können auch Dunkel! Mit dem König Ludwig Dunkel kann man nichts verkehrt machen! Der Biertrinker kommt auf seinen Geschmack und wer es lieber etwas süßlicher mag, hat auch seine Freude daran. Rotbraun schimmert es im Glas und seine Blume erinnert an das Crema eines Espressos. Die Nase wird mit malzigen Röstaromen verwöhnt und der Antrunk gestaltet sich mit einer malzigen Süße und dem Gefühl von Frische und etwas Dickflüssigem. Im Abgang bekommt man dann einen leichte herbe Note verpasst, der Hopfen meldet sich da zurück. Man trinkt also wirklich Bier. Zusammengefasst kann man es als Eichpunkt nehmen und alle anderen müssen oder können sich an ihm messen. Einstimmig eine Note 1-

Rührei mir Zwiebel und Jagdwurst

Rührei mit Zwiebel und Jagdwurst
Rührei mit Zwiebel und Jagdwurst

Rührei mit Zwiebel und Jagdwurst im Baguette. Man fragt sich, warum man das nicht öfter macht. Zwiebeln und Jagdwurst würfeln und mit etwas Olivenöl in die Pfanne geben und bräunen. In der Zwischenzeit Ei verquirlen und mit Curry, Salz, Pfeffer und frischen Kräutern verrühren, etwas Milch dazu und in die Pfanne zu den Zwiebeln und der Wurst gießen, Herd ausstellen und mit der Restwärme und unter ständigem Rühren das Ei stocken lassen, aufpassen, dass es nicht trocken wird! Im Anschluss auf die untere Baguettehälfte geben, Cheddar auflegen und etwas Chilli-Kren-Sauce darauf verteilen, obere Hälfte dazu und schmecken lassen!