Erl Hell. Ein Bier, welches wunderbar zu Hähnchen passt. Das Hell, welches nach Apfel im Antrunk und am Gaumen schmeckt und sich im Abgang in ein hopfiges Pils wandelt, weiß zu gefallen. Herrlich ist der geringe Sprudel, was es sehr süffig macht. Von uns eine Note 2+
Hirschgulasch aus dem Dutch Oven. So n Dutch Oven ist echt was ganz Feines, egal ob auf dem Feuer oder im Backofen, es gelingt immer. Das Fleisch gewürfelt, die Möhren geschnippelt, die Zwiebeln geviertelt und aus den Marmeladen, dem Rohrszucker, dem Tomatenmark, Salz, Nelken und Wacholderbeeren eine Paste rühren und beiseite stellen. Die Fleischwürfel in Apfelschmalz ringsum anbraten, dann die Zwiebel und die Möhren dazu und weiter braten. Jetzt wird es Zeit für den Rotwein, aufgießen und reduzieren. Wasser aufgießen, aufkochen und die Paste, sowie den Balsamico dazu, Deckel drauf und für zwei Stunden in den Backofen. Ein butterweiches Fleisch und eine herrlich dunkle Soße, so muss es sein.
Zwönitzer Pilsner. Ein angenehmes Pilsner, welches auch dem Hell-Trinker schmeckt. Malzige Aromen in der Nase und im Antrunk, laufen in einem mildherben Abgang die Kehle herab. Glatt ne Note 2.
Hühnchen mit Reis. Kennt Ihr das, alles liegt vor einem und man hat keine Ahnung, was man damit kochen soll? Eine Viertelstunde habe ich auf die Zutaten gestarrt und dann machte es BING! Das Hähnchen sollte schön zart sein, doch woher dann Röstaromen nehmen? Aaaah, den Porree ordentlich braten, von dort also der heftige Geschmack. Das Hähnchenfleisch zwei Minuten kochen und dann kleinschneiden und mit einem Rub würzen, die einzige Würze des Gerichts. In der Pfanne kurz braten, so bleibt das Fleisch saftig. Wie der Reis zubereitet wird, weiß jeder selber am Besten. Ich habe immer gut Butter dran. Die Möhren wurden mit einem Spiralschneider geschnitten und ganz, ganz kurz in Butter geschwenkt. Gibt den mitessenden Damen das Gefühl was ganz gesundes zu essen, wenn die Möhre noch leicht roh ist. Alles wurde auf einer großen Platte angerichtet und mit Käse bestreut. Ohne geht halt nicht. Eine hervorragende Kombination. Die Viertelstunde auf die Zutaten starren hat sich gelohnt.
Shrimps in Olivenöl. Ruckzuck, fertig und so einfach. Spaghetti kochen, in der Zeit Olivenöl in einem Wok erhitzen, Paprikapulver, Bärlauch, Pfeffer, Chili und Zitronensaft untermengen und die Shrimps dazugeben. Immer schön schwenken, bis die Shrimps so sind wie Ihr sie wollt. Spagetti auf den Teller und den Wok-Inhalt darüber geben. Na, die 1/4 Stunde hat doch jeder oder?
Rührei mit gebratenen Zwiebeln und Igelschnuffelwürstchen
Rührei mit gebratenen Zwiebeln und Igelschnuffelwürstchen, dazu gab‘s zweierlei Toast. Viel erklären muss man da nicht, zu beachten ist eigentlich nur, dass man das verquirlte Ei in die heiße Pfanne gießt und diese sofort vom Herd nimmt und dann immer wieder umrührt, bis alles gestockt ist. So trocknet das Ei nicht aus.
Putengulasch aus dem Dutch Oven. Putenfleisch würfeln kräftig würzen und mit Mehl vermischen, in Entenfett anbraten und dann Zwiebeln, Knoblauch, Möhre, Paprika hinzugeben und weiter schmoren. Nach ein paar mit Wasser auffüllen und aufkochen, Deckel drauf und Hitze reduzieren. Da mir irgendwie nicht nach Reis oder Nudeln war, gab es herrlich buttrigen Kartoffelbrei dazu. Drüber geb es noch etwas Schnittlauch, lecker!
Baisinger Teufelsbock. Keine Sorge, der Teufel reitet hier keinen Bock, dafür ist es viel zu zart. Das helle Bockbier riecht nach kaltem Glühwein und schmeckt nach Punsch mit Amaretto und das aber nicht aufdringlich, sondern recht weich und zurückhaltend. Ein angenehmes Bock, Note 2
Schneider Weisse TAP1 – Meine helle Weisse. Es riecht nach Sommer, es schmeckt nach Apfel-Birnen-Aprikosen-Kompott, ist einen Tick zu seicht, traut sich nicht zu zeigen, welche Aromen in ihm stecken, so n Frauensommerbier. Note 2+