Arber Spezial. Mitbringsel Nummer zwei, auch aus der Dampfbierbrauerei Zwiesel. Diesmal die etwas kräftigere Ausgabe. Ein wenig Honig im Antrunk, verbleibende Süße am Gaumen und im Abgang ein Tick Hopfen. Das weiß zu gefallen und passt hervorragend zu einer deftigen Küche. Ich denk da so an Kartoffelsalat mit Bratwurst und Sauerkraut…Note 2.
Dampfbier aus der Dampfbierbrauerei Zwiesel. Hopfen, Gerstenmalz, Brauwasser…Bier also. Und doch ist es so anders. Schon von der Konsistenz ist es wie Fassbrause und schmecken tut es auch irgendwie wie Fassbrause, nur irgendwie gesünder, weil nicht so süß. Bäuerchen macht man auch, wie nach einem ordentlichen Schluck Fassbrause aber es ist Bier, jedenfalls der Zutaten nach und bei 5%Alkohol dürfte auch der letzte Zweifler überzeugt sein. Wir denken, für jemanden, der kein Biertrinker ist, ist das ein ideales Einstiegsbier. Es überfordert einen nicht mit Aromen und Nuancen, es sieht schön aus und macht beim Trinken irgendwie Freude. Note 2-. Kritik an den edlen Spender, eine Flasche ist n bisschen wenig! 😉
Schweinenackensteak vom Grill. Einfacher geht Steak nicht! Olivenöl mit einem Rub vermengen, den Schweinenacken in zwei bis drei Zentimeter breite Scheiben schneiden und mit der Mischung bestreichen und für ein paar Stunden kalt stellen. Grill auf maximale Hitze und die Steaks unter mehrmaligen Wenden scharf grillen. Ich bevorzuge das mehrmalige Wenden, da das Fleisch so gleichmäßiger Wärme abbekommt wie beim einmaligen Wenden, ist aber sicherlich eine Ansichtssache. Hinterher kurz ruhen lassen und staunen, wie saftig so ein Schweinenacken sein kann.
Stiftungsbräu Erding Stiftung Hell. Bei der Erdinger Weißbräu gebraut, sorgt es im ersten Moment für Erstaunen, selten eine so pilsiges Hell getrunken! Nach einer kurzen Zeit wird es aber zu einem spritzigen, runden Hell. Note 2. Man staunt, was man durch Zufall ab und zu beim Discounter bekommt.
Chili Con Carne in der Schnellversion, damit es auch schon zum Frühstück gereicht werden kann und am Abend dann ordentlich durchgeszogen ist. Dazu einfach die Bohnen mit dem Hack und den Zwiebeln anbraten, platzen sie auf, ist es Zeit zum Würzen und um die gehackten Tomaten dazu zu geben. Ein bisschen Balsamico und etwas dunkle Schön dazu, halbe Stunde kochen lassen und seine Frühstücksportion entnehmen. Herd ausschalten, Deckel drauf und die Restwärme nutzen. Fein auf Arbeit gehen und am Abend Reis kochen, Chili erwärmen und nochmal genießen!
Max I. Joseph Export. Hochtrabend im Namen, der Gründung des Königreiches Bayern gewidmet (warum auch immer erst 12 Jahre später auf das 200 jährige Jubiläum hingewiesen wird), entpuppt es sich dann doch als eher bodenständig. Alles ist irgendwie da und auch doch nicht. Es ist recht unauffällig und weiß doch zu gefallen. Man muss jetzt nicht künstlich Kritik üben und stundenlang darüber diskutieren, ob es nun nicht doch einen Tick zu dünn ist. Es ist so ein Gartenbier, der Garten kann ruhig auch königlich sein. Note 2
Heuschrecken. Na probieren muss man schon! Flügel ab, in Butter angebraten, Salz, Pfeffer, Chili und Oregano darüber und schmecken lassen. Ein bisschen wie Erdnussflips, schöne Röstaromen. Lecker!
Hübner Bräu Vollbier. Das gefällt mir, Honig bis Bernstein in der Farbe. Schaumkrone? Wozu? Ansetzen, laufen lassen, leeren, nächstes Bier bestellen. Zwischendurch den Honig schmecken und ein weiches Pils in der Kehle fühlen oder ist es doch ein herbes Helles? Egal, es schmeckt und läuft super. Note 2+
Kuchlbauer Alte Liebe Dunkle Weiße. Erstaunlich, keine Banane im Geruch, keine Banane im Geschmack, sondern Vanille in der Nase und Vanillesoße mit Schokopudding am Gaumen, wow! Klingt komisch, ist aber absolut geil! Etwas leicht gehalten, dadurch lautet die Devise: NIMM ZWEI! Passt zum Sommer, Note 1-
Zucchini vom Grill. Zucchini in Scheiben schneiden, pfeffern und salzen, aus Zitronensaft und Würzölen eine Marinade herstellen und diese auf den Scheiben verteilen. Die Schale bleibt dran, so bleiben die Zucchinischeiben in Form und sind wendbar. Zwei bist drei Stunden ziehen lassen und schon geht es auf den Grill oder in die Pfanne. Sind sie schön gebräunt, die Scheiben mit geriebenen Mozzarella bestreuen. Ist die Schale zu fest, einfach abschneiden. Schmeckt erstaunlicher Weise leicht süßlich und passt hervorragend zu scharfer Chorizo und Cevapcici.