
Vielanker Pilsener. Mit einem Pilsener hat das Bier aus dem Norden recht wenig zu tun, es duftet nach Apfel und schmeckt nach Grapefruit, also eher wie ein IPA. Gelungen! Note 2
Vielanker Pilsener. Mit einem Pilsener hat das Bier aus dem Norden recht wenig zu tun, es duftet nach Apfel und schmeckt nach Grapefruit, also eher wie ein IPA. Gelungen! Note 2
Egger Märzen. Liebe Ösis, ein Märzen ist ein kräftiges, vollmundiges und süffiges Bier mit einer herzhaften Würze. Wo sind hier bitte diese Charakterzüge? Ich sag es Euch: Nicht da! Das auch noch als Premium zu verkaufen, ist schon fast unverschämt, da hilft auch keine klimaneutrale Brauart. Mit hängen und würgen geben wir eine Note 3-
Karlovačko 1854. Mit Gerste von kroatischen Feldern steht drauf, womit geklärt wäre woher das Bierchen kommt. Eingegossen versprüht es eine Nase von herben norddeutschen Pils, doch dann kam die kleine Überraschung, weich und honiglastig, nur eine dezente Hopfennote im Abgang formt das Bier aus Kroatien zu einer Note 2.
Weismainer Premium. Oh Fuck, gerade Obszda gemacht und gekostete und jetzt dieses Weismainer dazu! Oh mein Gott, warum trinken die Franzosen nur Wein zum Käse? Dieses Edelherbe passt viel besser! Da entfaltet sich der Hopfen über das ganze Spektrum. Das richtige Bier zum richtigen Käse, Note 1-
Schwechater Bier. Oh Ihr Ösis, Ihr rettet mir den Tag! Ein Feierabendbier, frisch und läufig, genau das braucht man bei über 30 Grad am Abend! Hüpft jetzt nicht aus der Reihe, ist aber gerade genau richtig. Note 2
Auf bayrisch getrimmtes Kotelett. Obazda und süßer Senf, ohne den beiden Sachen geht in Bayern nichts, also eine Seite vom Kotelett mit Obazda und eine mit süßem Senf eingerieben und dann ganz normal paniert und gebraten. Dazu mit Obazda überbackene Baguettescheiben und ein Setzei, pfump, Urlaubstimmung!
Bratwürstchen mit Sauerkraut. Die Idee stammt aus dem Urlaub und zwar aus Regensburg, wo im historischen Wurstkuchl kleine Bratwürste über Holzkohle gegrillt und mit Sauerkraut und süßem Senf in einem Brötchen gereicht werden. Ich habe Sauerkrautsalat genommen und ein Laugengebäckbrötchen, ausgesprochen lecker!
Bohnenpfanne mit Lende. Grüne Bohnen aus eigener Ernte mit Kidney-Bohnen gestreckt, mit Kartoffeln und Zwiebeln ergänzt und mit Knoblauch und Lendenstücken verfeinert, dazu noch ein paar Cocktailtomaten und man bekommt ein tolles Essen. Die Kartoffeln und die grünen Bohnen werden vorgekocht, bevor sie in die Pfanne kommen. Etwas Weißweinessigcreme und getrockneter Basilikum geben neben Salz und Pfeffer ein schönes Aroma.
Erdbeer-Porter. Wir können keine Note vergeben, denn wir können uns nicht einigen, was das eigentlich ist. Es schmeckt irgendwie so wie früher eingekochte Erdbeeren geschmeckt haben, von einem Bier spürt man nichts. Am Liebsten möchte man eine Kugel Eis und eine ganze Menge Schlagsahne dazugeben und es als Dessert verspeisen. Es ist jetzt nicht schlecht, doch ein Bier ist es nicht, es ist witzig aber mehr als eins pro Woche will man nicht. Auf jeden Fall ist es ein lustiges Mitbringsel! Danke Ines!
Brokkolipfanne. Eigentlich sollte es eine Zucchini-Pfanne werden, doch der freundliche REWE-Händler hatte vergessen diese zu bestellen. Also nahm ich Brokkoli. Und so geht’s, Zwiebel Mischhack und Knoblauch anschwitzen, Beokkoliröschen dazugeben, Kartoffelwürfel ein paar Minuten später unterheben, ein paar Minuten weiter braten und mit Brühe aufgießen, zehn Minuten köcheln lassen, Tomaten auflegen und nochmal fünf Minuten kochen. Mit ein wenig Salz und ein bisschen Pfeffer abschmecken, Petersilie darüber streuen, fertig. Ruhig ein bisschen mehr kochen, dann kann man es die Woche nochmal aufwärmen, wenn man keine Zeit zum kochen hat.