
Ein Genuss, Bayern auf dem Frühstücksteller! Das Laugengebäck gibt’s gerade in Miniaturausführung im Fünferpack. Schöne Alternative, wenn kein Bäcker da ist, der sowas im Angebot hat.

Ein Genuss, Bayern auf dem Frühstücksteller! Das Laugengebäck gibt’s gerade in Miniaturausführung im Fünferpack. Schöne Alternative, wenn kein Bäcker da ist, der sowas im Angebot hat.

Das läuft wieder! Wieder so ein Bier, das man ansetzt und sofort Bilder im Kopf hat. Bilder von hölzernen Wirtshaustischen, mit übergelaufenem Schaum, ne deftige Brotzeit dazu und eine gemütliche Runde. Ein runder Geschmack vom ersten bis zum letzten Schluck. Kräftig, dezentes Bitter, stimmig, schmeckt wie ein Märzen schmecken sollte. Von mir gibt es eine Note 1

Und weiter geht es mit der Verwertung der Reste der vergangenen Feiertage! Der „Hackbraten“, der einmal eine Gänsekeulen war, dient als Grundlage für einen hervorragenden Frühstücksburger mit Ciabatta und Spiegelei, Schinken und Käse von der Abendbrotplatte , den einen gewürfelt, den anderen gerieben. Dazu einen ordentlichen Schuss BBQ-Soße und etwas Petersilie und der Tag startet mit einem Lächeln!

Wenn Frauen Männergrippe habe, greift Mann zu Omas Rezepten und kocht Hühnersuppe. Cool wenn Freunde zwei Tage vorher lecker Suppe beim Asiaten gegessen haben und man sich erinnert. Warum die Wirkung der Hühnersuppe nicht noch verstärken? Als Ingwer, Chili, Curry, Kurkuma und Knoblauch dazugeben und schon wird aus der eher langweiligen Gesundsuppe ein Erlebnis. Da kleine Nudeln fehlten, habe ich Makkaroni mit vielen Kräutern gekocht und sie abgekühlt und dünne Ringe geschnitten. Peppt das Ganze noch ein wenig optisch auf. Da ist die Grippe bald Geschichte!

Resteressen Teil 3, Gänsekeulen-Metamorphose! Das vom Knochen gelöste Fleisch pürieren und nach Lustbund Laune würzen. Dazu gebratenen Zwiebeln Chili-Soße, Schmelzkäse, Knoblauch geben und mit dem Knethaken und etwas Wasser zu einer breiigen Massr verkneten, Paprikawürfel unterrühren und schön, mit nachstampfen, in eine Kastenform geben. Ab in den Backofen, bei 200 Grad ne halbe Stunde und dann auf 180 grad ne Stunde backen. Vorsichtig stürzen und nochmal für eine halbe Stunde bei 200 Grad fertig backen. Kaltstellen und erst dann schneiden, passt herrlich in ein Burgerbrötchen oder was ihr auch immer da habt, alles geht, nix ist Zwang!

Ohoh, wenn ich den Aufwand sehe, den meine Freunde sehe, wie sie stundenlang das Mahl für Silvester vorbereiten, Respekt! Ich habe lieber ein falsches Filet genommen, es angebraten und mit Chili-Soße und Muttern ihre Kirschmarmelade eingerieben, ne Flasche Cola drüber und draußen für vier oder mehr Stunden in die Glut gestellt. Man staunt, was man in der Zeit so alles machen kann, anderen beim arbeiten zusehen, einkaufen, Knallzeug kontrollieren, Motorrad fahren, Bier trinken, fernsehen… Kommt gut rüber und kocht mal wieder!

Ein letztes Mal im Jahr 2016 greife ich zu Glas und Flasche um zu testen, was mir da ins Haus gebracht wurde. Karmeliter Helles Lagerbier. Ist verrückt, es riecht nach alten Klostermauern mit einem frischen Luftzug aus dem Klostergarten. Goldig-helle Farbe, wenig Säure, doch der Geschmack geht eher hin zu einem Pils, die herbe Grundnote versemmelt ein wenig den Genuß, trotzdem Prost und einen Guten Rutsch ins neue Testjahr! Note 2-

Oh wie ich es liebe, dieses zart Fleisch, diese leckeren Aromen, was für ein Genuss und immer wieder ein Traum! Schweinenacken aus dem Dutch Oven als Schichtfleisch, dieses Mal mit Paprikakartoffeln, die gekocht, anschließend mit geräuchertem Paprikapulver bestreut und in Butter angebraten werden. Gaumenschmaus!

Wow, wow, wow! Da ist mir ja ein Gesöff ins Haus gebracht worden! Krug-Bräu Ur-Stoff Kellerbier naturtrüb, Yeaha! Note 1-. Aus der Fränkischen Schweiz auf meinen Tisch, in mein Glas, in meinen Mund, lecker! Mit wenig Kohlensäure fließt es süffig und der Geschmack ist an Pomelo mit Bier erinnernd. Wow! Nur wo ist das Trübe? Fast Quellwasser klar, schön wie Sommerwaldquell, verstärkt durch eine Nase voll frisch geschlagenem und gestapelten Holz! Oh Frankenland, ich spüre Dich gerade!

Resteressen 2! Nicht nur vom Festtagsbraten bleibt was übrig, auch vom üppigen Abendbrot sind stets Unmengen nach den Feiertagen noch da. Da mach ich doch glatt ein Omelett daraus, gefüllt mit italienischer Salami, Kochschinken, Putenschinken und drei Sorten Käse. Na kucke, etwas Braunkohl/Grünkohl darunter gegeben, zusammengeklappt und etwas getrockneten Oregano darüber gestreut. Es schmeckt einfach wie zwischen den Feiertagen, himmlisch!