
Weltenburger Kloster Barock-Dunkel vom Fass. Ein Bier wie aus einer anderen Zeit, es riecht nach Holzkohle, schmeckt erst süßlich und dann irgendwie nach Köhlerei, nicht unangenehm, sonder eher positiv. Note 2

Weltenburger Kloster Barock-Dunkel vom Fass. Ein Bier wie aus einer anderen Zeit, es riecht nach Holzkohle, schmeckt erst süßlich und dann irgendwie nach Köhlerei, nicht unangenehm, sonder eher positiv. Note 2

Weltenburger Kloster Märzen vom Fass. Im klösterlichen Biergarten, bei sommerlichen Temperaturen, läuft das dezent bittere Märzen herrlich die Kehle herunter. Wenig Kohlensäure lassen einem den erfrischenden Genuss ohne Bäuerchen. Note 2+

Jacob Leichtes Weißbier. Nettes Bier ohne Ecken und Kanten, weiß zu gefallen, hebt sich aber nicht sonderlich ab. Note 2

Röhrlbräu Hell. Ein sehr leichtes Wirtshausbier, man hat das Gefühl, es ist mit Absicht ein wenig dünner gebraut, damit man an den alten, unbehandelten Tischen eins nach dem anderen reinpfeift. Passt in die Welt. Note 2

Yangnyeom tongdak – würziges Huhn. Koreanisches Streetfood als Anregung. Passt zur heutigen Niederlage gegen die Südkoreaner.
Für die Hähnchenbrustfilets wird ein Ei mit Eiswasser verquirlt und langsam Mehl, Speisestärke und Salz hinzugefügt. Filetstücke darin wälzen und eigentlich frittierten, da ich ein komplettes Gericht daraus machen wollte, habe ich sie in einer Wokpfanne mit reichlich Öl und Tomatenmark angebraten und nach einer Weile gekochte Mie-Nudeln, Frühlingszwiebeln, Erbsen, Paprika und Zucchini (mit dem Spiralschneider geschnitten), Knoblauch- und Chilipaste, Sojasauce, Weißweinessig, Würzhonig, getrocknete Pilze und getrocknete Tomaten dazugegeben. Unter ständigen Umwälzen etwa zehn Minuten in der Pfanne belassen, die übriggebliebene Ei-Mehl-Mischung drüber Gießen und in einem tiefen Teller servieren. Wie gesagt, koreanisch angehaucht, nicht eins zu eins gekocht. Macht es für die, die sonst nicht so asiatisch mögen, recht bekömmlich und die Freunde der asiatischen Küche werden auch zufriedengestellt.

Tomatensoße mit Jagdwurstwürfeln. Ein bisschen hatte es was von Dolce Vita, am Nachmittag die Küche nach draußen verlegt und auf dem Campingkocher diese herrliche Soße gekocht. Schöner geht’s kaum.

Nackenkernsteaks vom Ibéricoschwein auf Zedernholz nach mediterraner Art. Dazu Olivenöl mit Knoblauch Rosmarin, Thymian, Pfeffer und Salz vermischen und die Steaks damit marinieren. Etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Die Zedernholzplanke eine Stunde im Wasser sich vollsaugen und danach abtropfen lassen, Grill auf 130 Grad vorheizen, indirekte Wärme, Planke auf den Grill und die Steaks darauf, bei geschlossenem Deckel 25 Minuten die Steaks dort belassen und nur mal nach der Hälfte der Zeit drehen. Dann die Planke entfernen, Grill auf Maximaltemperatur aufheizen, die Steaks kräftig etwa sechs Minuten grillen, Hitze aus und fünf Minuten ziehen lassen. Mit Paprika gewürzte Bratkartoffeln sind optimal passend dazu. Wahnsinn!

Paulaner Natur Radler. Ausgewogen zwischen frisch, zitronig, nicht zu süß und leicht bierig. Das gibt ne glatte Note 1, hatten wir nicht so erwartet.

Zucchini-Omelette. Zwiebeln kleinhacken und mit Knackwurst und Tomatenmark in Olivenöl anbraten, Zucchini mit einem Spiralschneider zurechtschneiden und mit in die Pfanne geben. Eier verquirlen, über den Pfanneinhalt gießen und Käse darüber reiben, alles bei geringer Hitze stocken lassen, mit Petersilie bestreuen und mit Toast servieren. So kann jeder Tag beginnen!

Double Chees Blätterteig Burger oder so… Hack mit angeschwittten Zwiebeln, geriebenen Mozzarella und Gewürzen vermengen und zwei große Patties formen. Auf einen Patty den Camembert legen und das andere Patty darüber legen und mit dem unteren zu einem gemeinsamen formen. Langsam in der Pfanne von beiden Seiten braten. Aus dem Blätterteigviereck zwei passende kreisrunde Stücke ausschneiden die Ränder mit Eigelb bestreichen und den Riesenpatty auf eine Teigfläche legen und mit der anderen abdecken. Ränder festdrücken und den Teig mit Eigelb bestreichen. Für 35 Minuten geht es bei 200 Grad Umluft in den Backofen. Drei bis vier Esser werden davon locker satt.