Frühstücken wie Gott in Frankreich. Schon alleine die Namen dieser französischen Sandwichvariante lassen einem die Baskenmütze verrutschen, dabei ist es eigentlich nur Toast, Butter, Käse, Kochschinken, Käse, Toast, geriebener Käse, überbacken und bei der Madame ein Spiegelei oben drauf. Croque Madame und Croque Monsieur…man fängt gleich an, mit Akzent zu reden, délicieux! Die Madame zum Frühstück, es knackt herrlich beim schneiden, den Monsieur in Häppelchen geschnitten ab in die Brotbüchse und zum Mittag auf Arbeit verspeist, es kann so einfach sein, sich einen Aufheller zu gönnen!
Wenn es mal wieder schnell gehen muss. Herzhaft gefüllte Blätterteigrolle, ein Drittel zum Frühstück, zwei Drittel für den langen Arbeitstag. Blätterteig ausrollen, mit Kochschinken belegen, darauf Camembert und BBQ-Sauce, Schinken überlappen und an den unteren Rand des Blätterteigbodens legen, zusammenrollen, mit verquirltem Ei bestreichen und Pfeffer darüber mahlen, bei 200 Grad Umluft für 20 Minuten in den Backofen und fünf Minuten vor Ende, noch einmal mit dem Einbestreichen. Der Camembert dürfte weich, aber noch nicht flüssig sein, so kann man die Rolle schön portionieren und ohne Probleme mitnehmen.
Egal ob Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot, das gefüllte Peperonibaguette passt! Die Idee habe ich neulich bei einem geposteten Video bekommen, natürlich wird das nicht genau eins zu eins übernommen und so habe ich es dann gemacht: aus dem Baguette einen Deckel ausschneiden und das Baguette etwas aushöhlen, mit den Fingern das Innenleben etwas fest an den Rand drücken, so dass ein schöner Trog entsteht. Den streichen wir mit einer Mischung aus Olivenöl und Kräutern ein, darauf folgt eine Schicht Schnittkäse, dann eine Schicht Schmelzkäsescheiben, nun das mit Zwiebeln und BBQ-Sauce angebratene Hack, darüber ein verquirltes Ei, Schmelzkäse, Schnittkäse und gehackter Mozzarella. Ab damit bei 180 Grad Umluft für knapp 20 Minuten in den Backofen! Viel Spaß beim Schlemmen!
Feiertag, da soll es schon was Besonderes zum Frühstück geben. Von meiner Mutter kenne ich Würstchen im Schlafrock, die Idee habe ich genommen und daraus Blätterteig-Hot-Dogs gemacht. Dazu den Blätterteig ausgerollt und in gleichgroße Streifen geteilt. Diese mit Ketschup eingestrichen, mit Käse, Salami und Mini-Wienern belegt und zusammengerollt. An einem Ende der Rolle die Wiener rausschauen lassen und das andere Ende zudrücken. In eine gefettete Auflaufform legen und mit verquirlten Ei bestreichen, die Röstzwiebeln darüber verstreuen und für 20 Minuten in den Backofen. Okay, im Gegensatz zum Original, muss man den Hot Dog mit Messer und Gabel essen, macht aber nix.
Toast-„Kuchen“, tolles Frühstück mit frischen Kräutern und mittelscharfer Chili aus dem Garten. Dazu Ei mit Milch, Pfeffer und Salz verquirlen und gewürfeltes Toastbrot dazugeben, beiseite stellen und das Toast sich vollsaugen lassen. In der Zeit Salami würfeln, Chili und Kräuter hacken und eine ofenfeste Pfanne schön einfetten. Jetzt zu den Toastwürfeln die Kräuter, die Salami und die Chili geben und miteinander vermengen. Alles in die Pfanne geben, mit Käse bestreuen und bei 180 Grad Umluft für 20 Minuten in den Backofen. Genial!
Wieder einmal Resteküche! Hatte noch Lauch (Porree) übrig, mit einer milden Chilli und Knackwurst in eine gefettete Auflaufform getan und mit einem Mix aus Milch, Ei und Schmelzkäse übergossen und ab in den Backofen. Schlägt jede Lasagne, Pizza oder Zwiebelkuchen! Wie soll man es nun nenne? Mischimaschinudelkuchen?
Was soll ich sagen, so Backen ist nichts meins, doch wenn der Nachwuchs Geburtstag hat, möchte doch man hinter der Mutter nicht zurückstehen. Mama süß, Papa herzhaft, zum Glück mag „Söhnchen“ beides und ich bin neulich über eine Cannelloni-Torte gestolpert. Die Idee habe ich verinnerlicht und meine Variante daraus gemacht. Fragt mich nicht, wie diese halben Cannelloni heiße, ich weiß es nicht und auf der Tüte stand so viel Italienisch, dass ich mir doch fast n Fiat gekauft habe. Jedenfalls, ich nenne sie weiter Cannelloni, hab ich die Cannelloni zwei Drittel der Garzeit in Salzwasser gekocht, abgegossen und zurück in den Topf getan, mit Parmesan bestreut und schön durchgeschüttelt. Nun werden die Röhren für hochkant in eine gefettete Springform gestellt und mit Bolognese übergossen. Immer mal etwas schütteln und klopfen, dann verteilt sich die Bolognese auch in den Cannelloni. Aus Crème Fraîche und Frischkäse eine Masse gerührt und vorsichtig auf den Cannelloni und der Bolognese verstreichen. Jetzt kommt noch geriebener Gouda darüber und es geht für 30 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Backofen. Bevor man die Springform öffnet, ringsum am Rand mit dem Messer langgehen. Hab es gerade dem Geburtstagskind als Foto gezeigt, er strahlt!
Flammkuchenpizzadingsbumsoderso. Mir fällt gerade kein hochtrabender Name für diese Köstlichkeit ein. Wiedereinmal muss der Blätterteigboden herhalten und wird diesmal Frischkäse bestrichen, mit Schinken- und Jagdwurst- und Zwiebelwürfeln belegt, darüber eine schnelle Tomatensoße, geriebener Käse und aufgeschlagene Eier. Alles etwa 20 Minuten im Backofen bei 200 Grad Umluft gebacken und das ewige Grinsen in Gesicht bekommen. Schönen Samstag allen!
Wie verabschiedet man seinen Großen am Besten in den Ernst des Lebens? Man macht noch einmal ein richtig geiles Frühstück. Ab morgen kann er sich dann in der Welt der Werktätigen zurechtfinden und die Frühstücksstulle mit auf Arbeit nehmen.
Gesagt, getan und so entstand diese Hack-Blätterteig-Torte. Haaaaaaaammer! Bläterteig gibt es zum Glück fertig im Kühlregal, die Platte teilte ich 2/3 zu 1/3 und legte eine gefettete und mit Semmelbröseln bestreute Pfanne damit aus. In den entstandenen Raum kam erst gebratenes Hack und Zwiebeln, dadrüber eine Schicht BBQ-Sauce, dann Schmelzkäse und mit dem restlichen Drittel des Teigs wurde das abgedeckt. Die Ränder wurden zur Mitte übergeschlagen und es ging für etwas mehr als 20 Minuten bei 200 Grad Umluft in den Backofen. Aufgeschnitten quillt einem schön der Käse entgegen und man ist schon verzaubert, bevor man überhaupt gekostet hat.
Blumenkohl, Gehacktes und Kartoffeln, kann man so machen, wie bei Muddern, was garantiert super wird oder man macht mal einen Pie daraus. Die selben Zutaten, ein vollkommen anderes Gericht. Viel Aufwand ist es dabei nicht. Kartoffeln zu einem Kartoffelbrei verarbeiten. Hack und Zwiebeln braten. Blumenkohlröschen fast gar kochen. Dabei nehmen wir von allem etwa 500g. Haben wir das alles gemacht, kann man schön vorbereiten und dann, wenn es soweit ist, in einer hitzebeständigen und gefetteten Form anfangen zu schichten. Dabei fängt man mit dem Hack an, dadrauf verteilt man den Blumenkohl, den man weiter zerkleinert, dadrüber wird Frischkäse verschmiert, jetzt gleichmäßig den Kartoffelbrei verteilen, so dass er den Rand abschließt und zum Schluss noch Käse drüberreiben. Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für eine halbe Stunde in den Backofen. Wetten, Ihr wollt einen Nachschlag?