Cordon Bleu von der Pute. Dazu die Putenbrust in dicke Scheiben schneiden und plattieren, mit Kochschinken belegen und auch noch Käse auflegen, die Seiten umschlagen und zu einem kleinen Paket formen. Nun wie ein Schnitzel panieren und ringsum goldbraun braten. Zum servieren in der Mitte anschneiden und mit Parmesan bestreuen. Mit gebratenem Toast als Beilage, ist nur eine Variante es auf den Tisch zu stellen.
Brauerei Wagner Lagerbier ungespundet. Durch das Brauverfahren, besser gesagt durch die Art der Gärung, besitzt das Bier einen sehr geringen Kohlensäuregehalt, es läuft also ohne anschließendes Bäucherchen die Kehle hinunter. Leider scheint mit der Kohlensäure auch der Geschmack verflogen zu sein, es ist einfach viel zu dünn, leider, denn Farbe und der Grundgedanke mit leichtem Orangengeschmack war doch nicht schlecht. Note 3-
Mohrrübensuppe mit Gehacktesklößchen. Butter im Wok zerlaufen lassen, Kartoffel und Mohrrüben in kleine Stücke schneiden und mit einer BBQ-Honig-Senf-Sauce begießen und mehrfach durchschwenken, das Ganze karamellisiert dadurch. Noch einen Klecks Weißweinessig dazu, auch noch mal schwenken und mit Brühe aufgießen und alles weichkochen und im Anschluss pürieren. Kleine Gehacktesklöße braten und zum servieren in die heiße Mohrrübensuppe legen, dazu eine Scheibe selbstgebackenes Kürbiskernbrot und staunen!
Dreierlei aus dem Meer. Thunfisch, Garnelen und Kabeljau auf einem Bett aus glasierten Mohrrüben und scharfem Kartoffelbrei. Wenn das kein Sonntagsessen ist, was dann? Die gaben des Meeres einfach in mundgerechte Stücke schneiden und etwa vier Stunden nur mit Sojasauce marinieren. Auch die Möhren bekommen nur eine minimale Behandlung, in dem ich sie in Streifen geschnitten habe und zwei Stunden mit Honig-Senf-Sauce marinierte. Der Kartoffelbrei war ganz normal, mit dem Unterschied, dass recht viel Kurkuma ins Kochwasser gegeben wurde und dass der Brei zum Würzen der ganzen Mahlzeit gedacht war. Das erreichte ich, in dem ich Harissapaste untergemengt habe. Die Möhrenstifte wurden mit Butter in der Wok-Pfanne fünf Minuten geschwenkt, da sind sie karamellisiert und noch bissfest. Bei Fisch und Garnelen wurde die Sojasauce abgegossen, alles mit Mehl bestreut, mit verquirlten Ei und Milch begossen und grob mit Semmelbrösel bestreut, danach ging es für 20 Minuten in die Heißluftfritteuse. Wahnsinn!
Adler Bräu Altfränkisches Lagerbier. Dunkel in der Farbe, Karamell in der Nase, süßlich malzig am Gaumen und minimal hopfig im Abgang, wenig Sprudel, läuft wunderbar die Kehle runter. Note 2+
Schweinefiletburger mit selbstgebackenem Brioche-Bun
Was für ein Aufwand! Schweinefilet-Burger mit selbstgebackenem Brioche-Bun, wenn Fastfood mal fix 4,5 Stunden dauert. Erklärungen schenke ich mir heute mal, der Aufwand wäre dafür abendfüllend. Am Ende steht auf jeden Fall, mit Mozzarella überbacken war es schweinefiletlecker! 😉
Krautheimer Pilsener. Ein Pils so hell wie ein Helles, so spritzig wie Zitronenlimonade, so herb wie ein Pils, super hinbekommen, das ist ein wahres „Saufbier“, wenn die Temperaturen mal wieder Plusgrade erreichen und man entspannt mit Freunden um den Grill sitzt. Note 2+
Leberknödelsuppe mit Setzei und Parmesan. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da erträgt man diese gesundheitsfördernde Hühnersuppe nicht mehr und will sie aber auch nicht weggießen, zu viel Liebe stecken in den gefühlten 100.000 Litern selbstgekochter Brühe. Also pimpen wir sie einfach als Basis für eine Leberknödelsuppe. Die Knödel habe ich wieder aus dem gemacht, was ich da hatte, einem alten Brötchen und etwas Toastbrot. Mit rein in die Masse kamen gebratene Zwiebeln, gebratener Knoblauch (gaaaanz wenig), gebratene Schinkenwürfel, Kräuter, ein Ei, Salz, Pfeffer, etwas lauwarme Milch und anstatt gewolfter Leber, hab ich einfach Leberwurst genommen. Ach ja, Muskatnuss auch noch dazu. Alles schön verkneten, 20 Minuten ruhen lassen und danach abstechen und mit feuchten Händen Knödel formen, die wir in die leicht köchelnde Hühnerbrühe geben und die dort wieder 20 Minuten köcheln lassen. Danach geht’s ab in den Teller, Petersilie darüber, Setzei daneben und gehobelten Parmesan oben drauf. So geht gesund, denn man fühlt sich schweinewohl beim Essen!
Schinken-Salami-Pizza selbstgemacht. Manchmal bin ich schon n Honk, mal schnell ne Pizza selber machen, jaja, glatt mal überlesen, dass der Vorteig aus 500g Mehl und in warmen Wasser aufgelöster Hefe (26g) und der Zucker auch erstmal ne halbe Stunde gehen muss, bevor man wieder alles , jetzt mit Salz und zwei Esslöffel Olivenöl, zehn Minuten durchknetet und dann wieder für 30 Minuten ruhen lässt. Dann nochmal schön durchkneten und auf dem Backblech (Pizzastein ist besser, wegen der Wärmeverteilubg) ausrollen/auskneten/ausdrücken. Die Pizzasoße ist so n einer Dreiviertelstunde eingedickt und besteht aus Zwiebel, Knoblauch, Olivenöl, Oregano, Basilikom, Zucker, Salz, Pfeffer und einer Büchse gehackter Tomaten. Was Ihr darauf verteilt, ist Eure Sache, bei mir war es Salami, Kochschinken und geriebener Mozzarella (hab ihn gleich gerieben gekauft, sollte ja schnell gehen, kicher!). Danach geht es für 25 Minuten bei 200 Grad in den Backofen. Wie sie geworden ist? Nennt mich ab jetzt Pate Luidschi!
Reckendorfer Lagerbier Hell. Schönes, leicht nostalgisches, ansprechendes Etikett, auf welchem einem ein fester Schaum versprochen wird. Äh Leute, reden wir vom selben Bier? Meiner war schneller weg als ich Scheibenkleister sagen konnte. Egal, im Glas befindet sich dann aber doch ein etwas dünnes, sehr süffiges Bier, welches süßlich malzig rüberkommt und nur eine dezente Hopfennote im verlängerten Abgang hat. Note 2