Wer irgendwie kann, sollte seine Freunde bitten, wenn diese in die Steiermark fahren, dass sie einem Kürbiskernöl vom Erzeuger mitbringen! Nicht nur, dass das was ganz besonderes ist, nur in der Steiermark gibt es die bestimmten Kürbisse dafür, es ist auch noch unwahrscheinlich gesund. Antioxidative Wirkung, Blutdruck senkend, Kreislaufschwächen verhindernd, zur Behandlung von Muskelkrämpfen und Nierenerkrankung unterstützend geeignet. Ein gesundes Mitbringsel, über das man sich riesig freut!
Soooooo, jetzt gibt es das Essen zur Quarkremoulade von heute! Gebackene Kartoffelecken, einfacher kann man nicht zufriedenen Esser erzeugen. Die Kartoffeln einfach mit einem Stahlschwamm säubern und achteln. In Salzwasser kochen, in welches ich etwas Kümmel, Rosmarin und für die Farbe etwas Curry gegeben habe. Nur etwa sechs Minuten kochen, abgießen, Klecks Butter dazu, geräuchertes Papikapulver hinzugeben und schön durchschütteln. Ruhig etwas ziehen lassen, man kann die Kartoffeln also auch vorkochen. Die Kartoffeln werden auf einem Backblech verteilt, nochmal grobes Salz darüber in für 20 Minuten bei 200 Grad ab in den Backofen. Sind die um, kurz das Backblech rausholen, Parmesan darüber reiben und mit Grillstufe zurück in den Backofen. Sechs Minuten später sind die Kartoffeln fertig. In die Mitte einer Servierplatte die Quarkremoulade stellen und darum die Kartoffelecken platzieren. Schon allein der Duft und das Aussehen machen einen glücklich!
Lwówek Wroclawskie Pils. Oh Ihr Polen, wollt Ihr Euch zur Biernation aufschwingen? Ich staune, wie Ihr Pils interpretiert! Es kommt mir sehr entgegen! Die Farbe ist so typisch für ein Pils, doch die Nase und der Gaumen bekommen keine dieser herben Aromen zu spüren, die einem das Gesicht zusammenziehen lassen, eher streichelt ein malziger Geruch und Geschmack den zufriedenen Trinker. Ein bisschen mehr Power, ein bisschen mehr Mut wünscht man sich, doch es ist ein sehr süffiges Bier. Note 2
Ja klar: „Ich hätte gern mal wieder Kartoffelecken… Mit Remoulade!“. Fuck, woher zum Sonntag Remoulade nehmen? Zum Glück gibt es noch Omas altes Kochbuch! Mmmmh, Cornichons habe ich keine, dafür aber normale Gurke, geht auch. Oh, Quarkremoulade? Na das klingt gut, der Quark muss eh weg! Also Quark glatt rühren, Milch dazu, zwei bis drei Löffel Öl unterrühren, Kräuter, Salz, Paprikapulver und Senf mit einrühren und Gurke kleingehackt darunter geben. Wenn man hat, noch ein paar Spritzer Zitrone dazu, fertig. Wetten, wenn man nicht weiß, wie sie hergestellt wurde, kann man sie nicht von herkömmlicher Remoulade unterscheiden? Außer weil sie etwas besser schmeckt und leichter rüberkommt. Sonntag gerettet!
Wie inzwischen immer öfter, wissen gerade die polnischen Brauer einen immer wieder zu überraschen. Eine Freundin brachte mir dieses Stout mit. Tenczynek Milk Stout verknüpft hier ein typisches Stout mit Aromen von frischer Milch. Was jetzt merkwürdig klingt, ist äußerst gut gelungen. Dunkel steht es im Glas, fast dickflüssig duftet es nach frischer Milch und schmeckt ein wenig nach Milchbonbons aus meiner Kindheit. Der Geschmack hält sich auch nach einer Weile im Glas, das Stout kommt dann einen Tick mehr durch, süßlich klebt es an der Oberlippe, passt wunderbar zu dem trüben Herbstwetter und einer duftenden Krautpfanne auf dem Esstisch. Note 2
Samstagsbrunch für daheim. Gegrillte Zwiebeln mit Bacon und Schmelzkäse, dazu die Zwiebeln im Karomuster einschneidenden, Miniburger mit Milchbrötchen als Patties, Mini Hot Dog, ganz klassisch im Milchbrötchen mit Röstzwiebeln und Ketschup, Miniwiener als Igelschnuffelschnäutzchenwürstchen, Rührei und angeröstete Cocktailtomaten, geil!
Cheese and onion Burger. Für alle die, die sich nicht trauen, extravagante Burger zu zaubern, denen aber ein normaler Cheeseburger zu einfach ist, weil sie dann doch das Besondere wollen! Wir brauchen eine Pfanne oder eine glatte Grillplatte, das Patty wird diesmal nicht durch eine Pattypresse, sondern mit dem Wender geformt. Einfach eine Kugel aus Rinderhackfleisch formen und in die heiße Pfanne, bzw. auf die glatte Seite der Grillplatte legen, wenn es anfängt zu brutzeln, mit dem Wender immer schön platt drücken, bis ein etwa zwei Zentimeter starker Patty entsteht. Ordentlich anbraten und auf die Oberseite kleingehackte Zwiebel geben, diese schön festdrücken. Jetzt ist es Zeit zum Wenden. Gesagt, getan, Pfeffer, Salz darüber streuen, mittelscharfe Chillistreifen dazugeben und Cheddar Käse auflegen. Hitze reduzieren und dem Käse beim Zerlaufen zusehen. Zwischendurch die Bun-Hälften dünn mit Butter bestreichen und in einer Grillpfanne oder auf dem Grillrost rösten. Zeit zum Burgerbau! Auf die untere Brötchenhälfte legen wir den Patty mit der Käseseite nach unten, jetzt zeigt sich diese schöne Verbindung von Hack und Zwiebel. Natürlich darf hier eine BBQ-Sauce nicht fehlen, Deckel drauf und reingebissen! Herrlich! Die Süße der Zwiebel, mit der milden Schärfe der Chilli, dazu dieser pure Fleischgeschmack und das leicht Rauchige der BBQ-Sauce, weit weg vom Standard!
Wiedereinmal steht das Gemüse und nicht die Lendenschnitzel oder die Knöpfle im Mittelpunkt. Diesmal Kohlrabigemüse. Dazu den Kohlrabi in kleine Stücke würfeln und ins Butter etwas anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Gemüsebrühe dazu und den Kohlrabi fast weich kochen, einen Schluck Milch dazu und Frischkäse einrühren. Solange unter Rühren köcheln lassen, bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat. Eine traumhafte Beilage!
Was hilft gegen einen grauen und regnerischen Tag? Richtig, Farbe! Und die sollte man schon beim Frühstück vor sich haben. Und so kamen Kräuter, Salz, Pfeffer und geräuchertes Paprikapulver mit Olivenöl zusammen, in welches man leicht getoastetes Ciabatta taucht, herrlich! Dazu noch etwas spanischer Schinken, slowenische Salami, ein paar Käsewürfel und Tomaten und schon kann der Regen einen mal!
Zum Morgen ein Omelett, da lächelt man doch gleich, oder? Noch dazu, wenn man Graved Lachs dabei hat! Erst den Bacon mit einem kleinen Klecks Butter und etwas Olivenöl anbraten, mit etwas Wasser verquirltes Ei reingießen und wenn es anfängt zu stocken, den Lachs darauf verteilen, danach Käse, Feta und den Dill darüber streuen, Hitze reduzieren und Deckel auf die Pfanne legen. Fängt der Käse zu schmelzen an, ist Zeit zum Servieren! Einfach zusammenklappen und ab auf den Teller, Brötchen und einen Kaffee dazu, der Tag beginnt super!