Toastschmarren. Verzaubern wir einen einfachen Toast in ein herzhaften Schmarren. Ei und Milch mit Salz und Pfeffer verquirlen und das gezupfte Toast darin sich vollsaugen lassen. In einer Pfanne Butter zerlaufen lassen und die gezupften, vollgesaugten Stücke unter ständigem stechen mit einem Holzlöffel braten. Auf einem Teller anrichten und mit gezupften Schinken und frischer Petersilie servieren.
Kabeljau in Bierteig. Aus Mehl, Milch, Salz, Ei, Öl und natürlich Bier einen glatten Teig rühren und den Eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach die Kabeljaustücke in eine Schüssel legen und mit dem Teig übergießen. Nochmal zehn Minuten ziehen lassen und danach in Öl ausbacken. Dazu passen gebratene Kartoffelstücke und eine gute Remouladensauce.
Chicken tikka masala. Britisch-Indisches Currygericht, was einen geschmacklich zwischen britischer Bärenfellmütze und indischen Dastar setzt. Leider hatte ich nur Pute da, die geht aber auch und wird gewürfelt in Joghurt, Zitronensaft und Chicken-tikka-masala-Gewürz eingelegt. Ich habe das Glück, Freunde zu haben, die mit solche Würzmischungen von ihren Auslandsreisen mitbringen, natürlich kann man sie auch selber herstellen. Nach 20 Minuten ziehen lassen, wird das eingelegte Fleisch mit Zwiebeln in Öl angebraten (original wird gegrilltes Hähnchen genommen), ein paar halbierte Cocktailtomaten und gehackte Tomaten dazu und etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis alles schön eingedickt ist. Als Beilage habe ich mich für Porree-Risotto entschieden, was sich als Glücksgriff herausstellte. Alles zusammen in ein Schüssel geben und mit Koriander und Petersilie bestreuen und sich verzaubern lassen.
Arme Ritter mit Käse. Toast mit Kräuter- oder Würzbutter bestreichen, Käsescheibe drauf und zusammenklappen. Jetzt in verquirltes Ei tauchen und sich vollsaugen lassen, danach geht es ab in die Pfanne. Einfach oder?
Leberkäsefrühstückstoast. Auch auf die Gefahr hin, dass ich wieder Lynchaufrufe aus München bekomme, ich habe den Heiligen Leberkäse doch glatt mit Bacon umwickelt und in der Pfanne gebraten, mit Parmesan bestreut und mit seinem Setzei belegt, mit Röstzwiebeln und Petersilie bestreut und auf ein Toast gelegt. Uuuuuh!
Panierter Leberkäse Münchener Art. Dazu wird eine Seite des Leberkäses mit Meerrettich und die andere mit Senf bestrichen und danach paniert. Also nur ein bisschen Tuning für den Leberkäse. Dazu hab ich mich für gebratene Makkaroni mit Ei, Käse und Röstzwiebeln entschieden.
Hackbällchen mit griechischem Akzent. Zur Hackmasse fügt man süßes Paprikapulver, Knoblauch, gehackte Zwiebeln, Thymian, gehackten Feta, Oregano, Salz, Pfeffer und Olivenöl hinzu und verknetet die Masse ordentlich. Danach werden kleine Hackbällchen geformt und in Olivenöl gebraten. Dazu gab es Blumenkohlreis mit Currysoße. Zauberhaft!
Hütten Fichtelgold. Ein Märzen nach altem Rezept, frisch aufgelegt. Dunkler Bernstein beschreibt in etwa die Farbe, Grapefruit den Geruch und den Antrunk, das zieht sich über den Gaumen und wird zum Abgang wesentlich milder, auf den Lippen bleibt ein leichter Honiggeschmack. Note 2+
Panierter Leberkäse. Ist das die bayrische Variante des ostdeutschen Jägerschnitzels? Wie man paniert muss ich ja wohl nicht erklären und Kartoffelbrei kann auch jeder. Also einfach nur als Idee verstehen, als leckere Idee! Gebratene Zwiebeln noch dazu und ein bisschen zerlaufene Butter als i-Punkt, Hammer!
Nürnberger-Sandwich. Die Neugier war zu groß und so musste heute Morgen der neue Kontaktgrill ran. Funktioniert so ein vorgegebenes Programm? Wie werden die Sandwiches? Also fix eine Seite der Toastscheibe mit Butter und die andere mit Senf bestrichen, auf den Senf Käse gelegt und vorm Zusammenklappen noch halbierte Nürnbergerwürstchen dazwischen. Mit der Butterseite nach außen auf den vorgeheizten Kontaktgrill und das Programm gestartet. Wenn piept, dann fertig und ja, es war so richtig gut!