Einszuzweitoast. Aus der Toastscheibe ein Viereck schneiden, beide Teile mit Butter in eine heiße Pfanne geben, kurz braten, wenden und in den offenen Teil Frühlingszwiebeln und verquirltes Ei mit Bärlauch, Salz und Pfeffer füllen, etwas Käse darüber streuen, auf die Vierecke Frischkäse streichen und Pfeffern und nun die Hitze reduzieren und den Deckel auflegen. Ist der Käse zerlaufen, kann serviert werden. Unwahrscheinlich lecker, sehr sättigend, obwohl es ja eigentlich nicht viel ist.
Arme Ritter auf der Burg. Gibt’s in zwei Varianten, einmal mit verquirltem Ei und einmal mit Setzei. Aber der Reihe nach, eine Toastscheibe mit Butter bestreichen und in die kalte Pfanne legen, Käse drauf und mit einer Toastscheibe belegen, deren Kern ausgestochen ist. Jetzt eine Salamischeibe in die offene Stelle legen und entweder ein verquirltes oder ein rohes Ei in die Mitte geben. Pfanne erhitzen und das ausgestochene Toastmittelstück in verquirltem Ei beidseitig kurz ziehen lassen und im Anschluss gleich mit in die Pfanne geben. Dort etwa fünf Minuten mit Deckel braten. Nun das Toastmittelstück wenden und ab mit der Pfanne in den Ofen und etwa zehn Minuten bei 190 Grad Umluft und Grillfunktion fertigstellen. Vor dem Servieren etwas Ketschup oder Mangocurrysauce auf das Ei in der Mitte geben und den kleinen „Armen Ritter“ auf seine Burg setzen. Traumhaft!
Schupfnudeln mit Ei. Es bleibt immer was übrig, diesmal Schupfnudeln. Was liegt da näher, als Sirmione Käse zu verfeinern, denn Käse geht immer! Aber der Reihe nach, Mettenden würfeln und mittig in der Pfanne platzieren, Schupfnudeln darum verteilen und ein Ei über den Mettendenstücken aufschlagen, eine Scheine Käse darüber und den Deckel auf die Pfanne legen. Jetzt bei 3/4 Hitze alles erwärmen und wenn der Käse schön zerlaufen ist, das Ganze auf den Teller heben, frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben und ein paar Basilikumblätter auflegen. Man panscht sich die nächsten übrig gebliebenen Schupfnudeln!
Champiklops. Perfekte Ergänzung zum Hack? Champignons! Dazu Champignons kleinhacken und mit Hack, ein zwei Tropfen Trüffelöl, Ei, geräuchertem Paprikapulver, Pfeffer, Salz und Kümmel verkneten und kleine Klöpse daraus formen. Richtig geil wird’s, wenn man dann zum Braten Gänsefett verwendet!
Getrenntes Ei auf Toast. Dazu Eier trennen, das Eigelb verquirlen und das Eiklar mit Schnittlauch bestreuen und dann verquirlen. Eigelb in eine gefettete Pfanne geben und mit Käse und Wurst nach Belieben belegen. Zerläuft der Käse, das Eigelb zusammenklappen und in die freiwerdende Pfannenhälfte das Eiklar gießen und bei mittlerer Hitze stocken lassen. Das Eigelb in das Eiweiß zur Hälfte legen und die andere Hälfte Eiweiß überschlagen. Das Paket auf ein Toast legen, pfeffern und Salzen, schmecken lassen!
Panierter Harzer. Ganz wichtig dabei, zweimal panieren, das hält den Käse in der Panierung und er zerläuft nicht schon vor dem Anschneiden. Die panierten Käsestücke inausreichend Öl, bei starker Hitze braten, den Bacon dagegen in eine kalte, ungefettete Pfanne legen und dann langsam die Temperatur erhöhen, so wie er schön knusprig. Das übrig gebliebene Ei einfach mit braten und alles mit Toast servieren, sehr sättigend und wohlschmeckend.
Japanisches Pfannenei. Dazu wird Eiklar und Eigelb getrennt, das Eiklar zum Eischnee geschlagen und das Eigelb verquirlt. Unter den Eischnee habe ich Chilifäden, Pfeffer und Salz gehoben. In eine geölte Pfanne das Eigelb geben und erst dann erhitzen, ich hatte es leider vergessen und in die heiße Pfanne gegeben, dadurch ist die Oberfläche nicht so gleichmäßig. Der Eischnee wird, wenn das Eigelb gestockt ist, dazugegeben und mit Käse belegt. Deckel auf die Pfanne und wenn der Käse zerlaufen ist, Sauce nach eigenem Geschmack drauf verteilen und zusammenklappen, aus der Pfanne nehmen und wie Torte aufschneiden. Das Ganze muss nicht unbedingt herzhaft sein, mit Zucker im Eischnee und Honig zwischen den zwei Hälften (dann ohne Käse), dürfte es auch Süßmäulern schmecken.
Vietnamesische Haferflockenröstis. Eigentlich mag ich keine Haferflocken…eigentlich. Ein Kollege erzählte mir, dass er stets vietnamesisch daheim kocht und schwärmte fast von den Haferflockenröstis. Das war so ansteckend, das ich es nicht mehr bis zu seiner Kostprobe aushielt und es heute selber probiert habe. Dazu Haferflocken eine Stunde in Wasser einweichen, mit Chili, Kümmel und Koriander würzen, Möhren, Petersielienwurzel, Sellerie hobeln und unterheben, weiter ziehen lassen. In der Zeit Hühnerbrust eine halbe Stunde sanft in Salzwasser köcheln und dann rupfen. In einer heißen Pfanne und in Rapsöl die gezupfte Hühnerbrust leicht knusprig, unter ständigem Weitergezupfe, braten und unter den Haferflockenteig heben. Eier mit Speisestärke verquirlen und zum Teig geben. Pfanne schön vorheizen und Rapsöl erhitzen, nun die Masse mit einem Löffel dazugeben und etwas platt drücken, von beiden Seiten knusprig braten ins mit beliebigen Saucen servieren. Knoblauchsauce schmeckt übrigens hervorragend dazu. Eine Remouladensauce ist bestimmt auch äußerst geeignet.
Reisbratlinge mit Mettenden. Was für ein geiles Restefrühstück! Risottoreste mit Mehl, Ei und Semmelbrösel verkneten und kleine, plattgedrückte Batzen davon in ausreichend Öl braten, dazu heiße Mettenden und Senf reichen. Das gibt einen ordentlich Kraft für den Tag!
Panierter Leberkäse. Leberkäsescheiben ganz normal wie ein Schnitzel panieren und mit einem Spiegelei, einer Käsescheibe und einem Klecks Tomaten-Currysauce auf einer Toastscheibe platzieren. Traumfrühstück!