Faxe Premium Quality Lager Beer

Faxe Premium Quality Lager Beer
Faxe Premium Quality Lager Beer

Faxe Premium Quality Lager Beer. Mein letztes Bier aus dem Land der Wikinger hatte ich irgendwann in den 90ern. Ein Arbeitskollege brachte mir eine Collectors Edition mit. Mich hätte ja schon der sterbende Wikinger, begleitet von zwei Walküren, stutzig machen müssen. Göttervater Odin würde wohl Thor beauftragen, böses Donnergrollen zu schicken, Heimdall würde die Brücke sperren, Loki würde uns wohl belügen und erzählen, wie schmackhaft es ist, wenn man ihnen dieses Gebräu vorsetzen würde. Einzig Lichtgott Baldur hätte Freude am strahlenden Glanz des Bieres. Das ist auch der einzige Grund, warum es nicht als Totalversager durchgeht. Okay, es ist trinkbar, man kippt es nicht weg, doch es ist dünn, bitter, eigenartig ist etwas Süße, die auf der Lippe zurückbleibt. Es schmeckt einfach wie Dose. Note 4, ein + für die schöne Farbe.

Pizzabrot

Pizzabrot
Pizzabrot

Italienische Opernarien in den CD-Player, Backofen auf 200 Grad vorheizen. Pizzateig ausrollen, mit Cheddarkäse belegen. Unser geliebtes Hack wird mit Zwiebel, Knoblauch (etwas), viel Kräuter, Pfeffer, Salz, Ei und Paprikapulver vermischt und zu einer Rolle geformt. In die Mitte der Rolle drücken wir dicke Streifen Maasdamer und umschließen den wieder mit Hack. Die Rolle kommt nun auf die Mitte des Pizzateigs, welcher nun umgeschlagen und festgedrückt wird. Jetzt noch etwas Olivenöl darüber verstreichen und für eine halbe Stunde in den Backofen. Wenn der Teig zu dunkel zu werden droht, einfach mit Backpapier abdecken. Fertig ist das Pizzabrot! Die Rolle reicht locker für vier Esser.

Tintenfischringe mit Cabanossi

Tintenfischringe mit Cabanossi
Tintenfischringe mit Cabanossi

Gegen des Herbstes Grau kämpfe ich mit Farbe auf dem Teller! Tintenfischringe mit Cabanossi und Reis an gemischten Salat. Kurz zum Salat, nehmt, was die Gemüseabteilung hergibt, zerpflückt es, Olivenöl, Apfelessig, Zucker, Salz, Pfeffer, Petersilie, Käsewürfel, gekochtem Ei, gewürfelte Tomate, gewürfeltem Paprika und getrocknete Gänseblümchen, alles vermengen und etwas ziehen lassen. Tintenfischringe und Cabanossi in dünne Scheiben schneiden, Chili klein machen, Zwiebel und Knoblauch hacken, in Olivenöl mit Tomatenmark und dem vorgekochten Reis braten. Alles mit Pfeffer, Salz und Chorizo-Rub würzen. Salat ringförmig anrichten und in die Mitte den Pfanneninhalt geben, noch etwas Petersilie darüber und einfach nur anfangen zu genießen!

Hackstippe mit Kartoffelstücken

Hackstippe mit Kartoffelstücken
Hackstippe mit Kartoffelstücken

Wie heißt die Losung? Richtig: „Hack geht immer!“ Eigenartigerweise kennt in Sachsen kaum einer Hackstippe. Ich kannte es von der Familie aus Anhalt, hatte es aber gefühlter 5986 Jahre nicht mehr auf dem Schirm, doch tauchte dieses einfache, günstige und ausgesprochen leckere Gericht immer wieder auf. Mit Sicherheit habe ich es vollkommen anders gemacht, als Oma und ihre Schwestern, doch der Kerngedanke ist da. Fangen wir mal an. Kartoffeln in grobe Stücke schneiden und fast gar kochen, abgießen, zurück in den Topf, Butter und geräuchertes Paprikapulver dazu und durchschütteln, beiseite stellen. Das Hack anbraten, wenn es anfängt braun zu werden, gehackte Zwiebeln und die gehackte Knoblauchzehe dazu, glasig braten, Mehl darüber verstreuen und unterrühren, kurz bruzeln, Gemüsebrühe eingießen, Pfeffer, Salz, süßes Paprikapulver, getrocknete Petersilie und getrockneten Liebstöckel (Maggikraut) unterheben und noch ein paar Minuten eindicken lassen. Die Kartoffelstücke mit Butter jetzt in die Pfanne geben und ein wenig anbraten. Gewürzgurken und Tomate würfeln und vermischen und auf einen Teller geben. Die Hackstippe dazu und die Kartoffeln auch. Nochmal etwas Pfeffer und Petersilie darüber verstreuen, fertig.
Jetzt zur Erklärung, warum keine Nudeln! Da kommt das Kind in mir hoch, Kartoffeln und Stippe mit einer Gabel quetschen, n bisschen wie Matschepampe, saulecker! Günstiger geht eigentlich kaum ein so irres gutes Essen zu zaubern.

Herzhafte Hacklollies

Herzhafte Hacklollies
Herzhafte Hacklollies

„Du sollst nicht so viel Süßes essen!“ Okay, dann gibt’s die Lollies halt herzhaft, so! Mit Hack und Mozzarella im Inneren und knusprigen Bacon drumherum finden die „Lollies“ garantiert reißenden Absatz, egal ob als kleiner Happen zwischendurch, zur Party oder mit Ciabatta zum Frühstück oder Abendbrot. Kleiner Aufwand, große Wirkung!

Croque Monsieur und Croque Madame

Croque Monsieur und Croque Madame
Croque Monsieur und Croque Madame

Frühstücken wie Gott in Frankreich. Schon alleine die Namen dieser französischen Sandwichvariante lassen einem die Baskenmütze verrutschen, dabei ist es eigentlich nur Toast, Butter, Käse, Kochschinken, Käse, Toast, geriebener Käse, überbacken und bei der Madame ein Spiegelei oben drauf. Croque Madame und Croque Monsieur…man fängt gleich an, mit Akzent zu reden, délicieux! Die Madame zum Frühstück, es knackt herrlich beim schneiden, den Monsieur in Häppelchen geschnitten ab in die Brotbüchse und zum Mittag auf Arbeit verspeist, es kann so einfach sein, sich einen Aufheller zu gönnen!

Herzhaft gefüllte Blätterteigrolle

Herzhaft gefüllte Blätterteigrolle
Herzhaft gefüllte Blätterteigrolle

Wenn es mal wieder schnell gehen muss. Herzhaft gefüllte Blätterteigrolle, ein Drittel zum Frühstück, zwei Drittel für den langen Arbeitstag. Blätterteig ausrollen, mit Kochschinken belegen, darauf Camembert und BBQ-Sauce, Schinken überlappen und an den unteren Rand des Blätterteigbodens legen, zusammenrollen, mit verquirltem Ei bestreichen und Pfeffer darüber mahlen, bei 200 Grad Umluft für 20 Minuten in den Backofen und fünf Minuten vor Ende, noch einmal mit dem Einbestreichen. Der Camembert dürfte weich, aber noch nicht flüssig sein, so kann man die Rolle schön portionieren und ohne Probleme mitnehmen.

Gänsekeulen mit Kürbis-Maronen-Stampf

Gänsekeulen mit Kürbis-Maronen-Stampf
Gänsekeulen mit Kürbis-Maronen-Stampf

Boah, ich bin kein Rezeptkocher, doch heute wurde ich dazu „gezwungen“. „DAS! Und genau so!“ Jaja, kaum wieder allein, wurde geändert, was zu ändern ging. Knapp zwei Stunden muss man einplanen, um am Ende knusprige Gänsekeulen mit Kürbis-Maronen-Stampf auf dem Teller zu haben. Gänsekeulen ringsum anbraten, in einem gefetteten Bräter Zwiebel und Möhren mit Tomatenmark ordentlich anbraten, Rotwein drauf und diesen reduzieren, salzen, pfeffern, Thymian und Nelken hinzugeben, mit Brühe aufgießen und die Keulen mit der Hautseite nach oben auflegen, Deckel drauf und bei 200 Grad für eine Stunde in den Backofen. Jetzt würfeln wir den Hokkaidokürbis und kochen ihn in Salzwasser etwa eine 1/4 Stunde weich. In der Zeit schneiden wir Frühlingszwiebeln in Ringe und hacken Maronen klein. Das Ganze braten wir mit Kürbiskerne leicht knusprig an. Die Hälfte geben wir dann zum Kürbisstampf, die andere gibt’s als Gemüse auf den Teller. Die Kürbisstücken dürften inzwischen weich sein, abgießen, stampfen, Milch und Butter unterrühren, Pfeffer, Salz und Muskatnuss dazu, auch die Frühlingszwiebeln und Maronen dazu und unterheben, warm stellen. Die Keulen werden nach einer Stunde abgedeckt und auf einem Rost geht es noch mal bei, auf 220 Grad erhöhter Temperatur, für eine Viertelstunde in den Backofen. Aus dem Bräter nehmen wir die Zwiebeln und die Möhren, pürieren sie unter Hinzufügen von Rinderbrühe und haben eine super Soße, die als erstes auf den Teller wandert, dazu die Frühlingszwiebeln mit den Maronen und den Kürbiskernen geben, daneben kommt der Kürbisstampf und die Keule wir schön darauf angerichtet. Bin mal wieder so n ganz, ganz kleines Stückchen stolz auf mich. Kann ich, glaube ich, auch sein.

Störtebeker Arktik Ale

Störtebeker Arktik Ale
Störtebeker Arktik Ale

Störtebeker Arktik Ale, mit 8,5% das „leichteste“ aus dem Viererpack Bier. Gleich vorweg, mit knapp neun Euro für vier 0,33er, ist die Messlatte gleich mal zwei Meter höher gelandet. Ob es das Bier wert ist? Nicht ganz. Es ist ein wunderschön bernsteinfarbenes Ale, was nach Zitrusfrüchten duftet und konsequent eine herbe Note verfolgt. Es fängt mit einer süßlich-herben Grapefruitnote an, geht am Gaumen als kräftige Grapefruit vorbei und endet im Abgang mit einer sehr herben Note, ohne dabei unangenehm zu sein. Geschmack eine Note 2+. Ob der Preis gerechtfertigt ist, muss jeder für sich entscheiden. Ein tolles Geschenk ist es alle mal und wir bereuen jetzt nicht unbedingt den Kauf.

Fränkischer Wurstsalat

Fränkischer Wurstsalat
Fränkischer Wurstsalat

Fränkischer Wurstsalat mit Setzei, wenn der Morgen etwas später beginnt… Bayrischer und Fränkischer Wurstsalat unterscheiden sich hauptsächlich darin, dass der eine dünne Fleischwurstscheiben, der andere dickere Streifen zu bieten hat. Je nachdem, was man nun mehr mag, kann man ihn ja anrichten. Ich habe mich für die fränkische Variante entschieden, die kann man, wenn was übrigbleiben sollte, am übernächsten Tag noch mit Nudeln in eine Pfanne hauen und hat mal fix noch einen schnelle Mahlzeit. Natürlich wird keine Majonäse verwendet und so hält sich das auch ne Weile. Aber zu erst schneiden wir mal die Fleischwurst in dicke Scheiben und dann in Streifen, würfeln Zwiebeln und schneiden Gewürzgurken auch in grobe Streifen. Alles wandert in eine große Schüssel, dazu kommt ein ordentlicher Schluck Kräuteressig, gut Senf und etwas Öl, Pfeffer, Salz und Schnittlauch. Das vermanschen wir jetzt mal mit Hingabe, fein gemacht! Hände säubern, Deckel drauf und ab in die Kühlung. Einen Klecks Butter und Olivenöl in die Pfanne und schön heiß werden lassen, Herd aus, Eier rein und warten bis das Eiweiß sich festigt. Das Eigelb bleibt schön flüssig dabei. Pfeffer und Salz drüber und ab damit auf den Teller. Den Wurstsalat davor und als Beilage habe ich mal so alle Brötchen, die gerade griffbereit in der Auslage lagen genommen und in Scheiben geschnitten, so kann man schön auf dem Teller damit variieren und selbst ich wage mich an die sonst uninteressanten Körnerbrötchen heran! So, das war‘s!