Reisbratlinge mit Mettenden. Was für ein geiles Restefrühstück! Risottoreste mit Mehl, Ei und Semmelbrösel verkneten und kleine, plattgedrückte Batzen davon in ausreichend Öl braten, dazu heiße Mettenden und Senf reichen. Das gibt einen ordentlich Kraft für den Tag!
Panierter Leberkäse. Leberkäsescheiben ganz normal wie ein Schnitzel panieren und mit einem Spiegelei, einer Käsescheibe und einem Klecks Tomaten-Currysauce auf einer Toastscheibe platzieren. Traumfrühstück!
Bauernfrühstück mit Jagdwurst. Eins meiner Lieblingsgerichte. Zwiebeln und Speckwürfel anbraten, die vorgekochten Kartoffelscheiben mit in die Pfanne geben und kurze Zeit später die Jagdwurstwürfel mit braten, mit Paprik, Pfeffer, Salz, Muskat und Kümmel würzen und das verquirlte Ei darübergießen und stocken lassen, nach Belieben noch Gewürzgurke, Tomaten und Petersilie dazugeben, zusammenklappen und sich schmecken lassen.
Deftiger Eintopf mit Wienern. Was hilft besser gegen dieses graue Wetter, als ein bunter Eintopf? Ich habe die Zwiebel und den Speck kräftig in Butter angebraten und nach und nach das Gemüse zugefügt und angeschwitzt, schön mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver Edelsüß gewürzt und mit Brühe aufgegossen. Schnittlauch dazu und 20 Minuten kochen. Jetzt die Wiener in Scheiben dazu und noch fünf Minuten köcheln. Ein Wintertraum!
Rehragout. Ein bisschen aufwendig aber es lohnt! Erst das gewürfelte Rwhfleisch anbraten, dann das Suppengrün, Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenmark dazu, kurz weiterbraten. Einen kräftigen Hieb Scotch dazu und mit Rotwein aufgießen, auf die Hälfte reduzieren, Gewürze dazugeben und mit Brühe aufgießen und köcheln lassen. In einer Pfanne Puderzucker und Orangenschale anschwitzen, mit Apfelessig ablöschenden und geraspelte Schokolade dazugeben, aufkochen und zum Ragout geben. Etwa 1,5 Stunden köcheln lassen, das Fleisch entfernen und den Rest durch ein Sieb drücken, Fleisch wieder ind die Soße geben und aufgelöste Speisestärke hinzufügen, nochmal eine halbe Stunde köcheln. Richtig super wird das Ragout, wenn man es über Nacht durchziehen lässt. Serviert wurde es mit Knödeln, traumhaft.
Baptist Helles von der Brauerei Göller zur Alten Freyung. So frisch wie das neue Jahr, belegt mit einer Honignote, welche eher an ein Kellerbier erinnert, macht dieses Hell richtig Freude, dreimal Note 1-!
Baptist Helles von der Brauerei Göller zur Alten Freyung
Hirschsteaks mit Kartoffelstampf und einem Kleks Rotkraut. Fleisch aufschneiden und in einer Pfanne beidseitig in Butter anbraten. In eine gebutterte Auflufform legen und Kartoffelstampf dazugeben. In die selbe Pfanne, wo zuvor das Fleisch angebraten wurde, Butter zerlaufen lassen und Thymian, Knoblauch und getrocknete Pilze dazugeben kurz aufschäumen lassen und über Fleisch und Kartoffelstampf geben, kurz mit Pfeffer und groben Salz über das Fleisch gehen. Jetzt die Auflaufform bei 250 Grad und eingeschalteter Grillfunktion in den Herd geben, nach etwa sechs Minuten ausschalten und ruhen lassen. In der Zeit, in der die Auflaufform im Ofen ist, etwas Butter in der selben Pfanne zerlaufen lassen, ein Glas Rotwein und ein Glas Rinderbrühe dazugießen und auf die Hälfte reduzieren, dabei Kirschmarmelade, etwa zwei Esslöffel und einen Esslöffel Tomatenmark unterrühren, Pfeffer und Salz dazu und danach die Speisestärke,die ich zuvor mit Kaltwasser (ein Esslöffel Stärke, drei Esslöffel Wasser) angerührt habe, unterrühren, nochmal kurz unter Rühren aufkochen und alles anrichten. Einen kleinen Klecks Rotkraut gab es auch dazu.
Hirschsteaks mit Kartoffelstampf und einem Klecks Rotkraut
Lammtopf aus dem Dutch Oven, orientalisch angehaucht. Einfache Zubereitung, wunderbar im Geschmack. Viel braucht man nicht, selbst vier Leute werden mit einer halben Lammkeule von etwa 400 bis 500 g satt. Dazu ein halbes Suppengrün, eine große rote und eine kleine Zwiebel, drei Knoblauchzehen, eine Mandarine, zwei Hände voll Kartoffeln, Olivenöl, Koriander, Thymian, Rosmarin, Kümmel und etwas Brühe, ich habe selbstgemachte Hühnerbrühe genommen, weil ich sie gerade griffbereit hatte. Das Lammfleisch kurz ringsum in Olivenöl anbraten und anschließend aus dem Dutch Oven nehmen, alle anderen Zutaten, bis auf die Brühe, in den Topf geben und kurz anbraten, die Lammkeule auflegen und Brühe aufgießen, so dass das Gemüse bedeckt ist. Nun geht es, mit Deckel, für zwei Stunden bei 180 Grad in den Backofen. Gut kommt jetzt, wenn man den Lammtopf nun über Nacht ziehen lassen kann. Am nächsten Tag die Lammkeule in etwa zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden und wieder auf das Gemüse legen und erneut erwärmen. Ich habe alles in Suppenschüsseln serviert und als Abschluss noch frische Petersilie dazugegeben. Belohnt für die Arbeit wird man mit einem butterweichen Fleisch und einem zart nach Lamm schmeckenden Eintopf.
Lammkeule aus dem Dutch Oven, orientalisch angehaucht
Hühnerbrühe. Gerade in Erkältungszeiten eine kleine Wundermedizin. Die wichtigsten Zutaten, damit sich der Zauber entwickeln kann, sind Liebe und Zeit! Erst danach folgen Zwiebeln, Suppengrün, Hähnchenkeulen, Pfeffer, Salz, Zucker, Thymian, Petersilie, Lorbeerblatt, Nelken und Wasser. Ich brate gern die halbierten Zwiebeln, das Suppengrün (in dem Fall getrocknetes) und die Keulen an. Ich finde, das macht die Suppe herzhafter. Schön alles würzen und mit Wasser aufgießen und aufkochen. Ein paar Minuten köcheln lassen und den entstehenden Schaum abschöpfen. Nun die Hitze reduzieren und alles etwa 1,25 Stunden köcheln lassen. Mit einer Gabel testet man, ob sich das Fleisch von den Knochen löst, ist dies der Fall, sind wir fertig. Nun noch durch ein Sieb gegossen und ab damit zur erkrankten Person. Hilft garantiert! Aus dem übriggebliebenen Hühnerfleisch kann man dann wunderbar ein Würzfleisch oder Frikassee machen.
Italien trifft Mexiko. Hähnchennuggets mit Agaven-Dicksaft-Panade auf Romansecorisotto und einer süß-scharfen Sauce. Das Risotto macht die Küchenmaschine, also konzentrieren wir uns auf die Nuggets. Dafür werden Hühnerbrüste in Würfel geschnitten und anstatt durch Mehl und Ei durch eine Flüssigkeit aus Agavendicksaft, Pfeffer, Salz, Paprikapulver und Knoblauch gezogen und anschließend in Semmelbrösel gewälzt. In einem Topf Rapsöl und Butter erhitzen, ruhig eine ordentliche Menge und darin die panierten Nuggets braten/frittieren. Als Sauce zum drüberträufeln nehmen wir die selbe Flüssigkeit, wie für die Panierung. Den Schärfegrad bestimmt Ihr durch den Pfeffer- und die Art des Paprikapulvers bestimmen. Serviert habe ich es in einer Schale, in der erst das Risotto, dann die Nuggets und darüber die Agaven-Sauce kommen. Einfach geil!
Hähnchennuggets mit Agavendicksaft-Panade auf Romanesco-Risotto